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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Import aus EU


Rookie
20.10.2004, 09:53
Hallo,
hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem Import von Serie-Landys aus GB (oder CH, AT)?
Welche Formalitäten müssen erledigt werden?
Welche Kosten kommen auf einen zu?

Gruß

Ingo

Defender Mountie
20.10.2004, 18:00
Hallo Ingo

und herzliche Willkommen im tollen blacklandy-Forum


...Da bist du bei landyschrauber wohl in den besten Händen,... er bringt immer wieder zwischendurch einen rechtsgesteuerten über den Kanal...

Allzeit Gute Fahrt

Mountie

landyschrauber
20.10.2004, 18:37
Hallo,

@Robert..................Danke für die Blumen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :) :P :P

@ Rookie.....................

Mit Imports aus UK kenn ich mich mitlerweile recht gut aus. Formalitäten sind easy.
Wenn du einen Landy, von Leuten deines VErtrauens, gekauft hast stelle sicher das du die englische V5, gleich Deutscher Brief, hast. Da das Fahrzeug exportiert wird wird dein Name nicht in der V5 stehen.
Dann brauchst du eine Bescheinigung vom KBA in Flensburg - dauert 6 Arbeitstage und kostet +- 15 Euro.
Dann TÜV nach §21. Kostet etwa 60 - 100 Euro. Ich bin mir nicht sicher ab welchem Baujahr du eine ASU brauchst. Das käme dann noch dazu.
Als letztes zur Zulassungsstellem Brief beantragen und zulassen. Kostet bei uns 50 Euro plus Schilder 28 Euro.

Das war es.

Hoffe geholfen zu haben


Gruß


schrauber

fronso
21.10.2004, 07:58
Hallo Ingo ,

habe meinen aus der Schweiz. Es ist so abgelaufen wie Landyschrauber beschreibt, auch die Kosten. Für mich hat es der Verkäufer gemacht deshalb weiß ich nicht was an Zoll bzw. Mwst. angefallen ist ?(.Meiner hatte keinen Brief , war aber trotzdem kein Probelm. Die Anhängerkplung musste runter. Die Seilwinde ist eingetragen worden und die Schneeschieberhydraulik konnte dranbleiben ist aber ausser betrieb genommen. ASU habe ich machen müssen (Bj.72) seitdem läuft er nicht mehr so gut.

Gruß Jo

ChrisDO
21.10.2004, 11:48
Original von fronso
ASU habe ich machen müssen (Bj.72) seitdem läuft er nicht mehr so gut.


Der Vorteil der ASU liegt doch darin, dass man nur jedes Jahr einmal, bzw. mit KAT nur alle 2 Jahre dort hinmuss.
Sprich: Zur ASU Motor auf schadstoffarm trimmen und sobald du vom Hof wieder runter bist, änderst du die Einstellung wieder. Hast du das zwei- dreimal gemacht, dann geht das auch schnell und ohne Probleme.

MfG,
Christian

dersalweyer
21.10.2004, 20:30
Der Vorteil der ASU liegt doch darin, dass man nur jedes Jahr einmal, bzw. mit KAT nur alle 2 Jahre dort hinmuss.
Sprich: Zur ASU Motor auf schadstoffarm trimmen und sobald du vom Hof wieder runter bist, änderst du die Einstellung wieder. Hast du das zwei- dreimal gemacht, dann geht das auch schnell und ohne Probleme.




Einspruch, euer Ehren!


Die ASU gibt es nicht mehr! Das war die Abgas-Sonder-Untersuchung.

Das ganze heist jetzt (und das nicht erst seit gestern) AU. Abgasuntesuchung. Und die ist nur alle zwei Jahre fällig, egal ob Kat oder nich!

Aber eine Frage hab ich noch: worin liegt der Vorteil, das das Fahrzeug überhaupt dahin muß?

Und dann hinterher wieder die Einstellungen ändern? Ferkel! :P


Gruß Anton

Gunnar
22.10.2004, 06:01
Egal ob das Ding jetzt AU (meines Wissens nach bei den Schadstoffarmen) oder ASU (So heisst mein Prüfbericht bei meinem Katlosen immernoch) heisst.
Mit meinem Katlosen muss ich jedes Jahr hin.....

Gruss Gunnar

ChrisDO
22.10.2004, 15:32
Original von dersalweyer
Einspruch, euer Ehren!


Die ASU gibt es nicht mehr!

Das ganze heist jetzt (und das nicht erst seit gestern) AU. Abgasuntesuchung. Und die ist nur alle zwei Jahre fällig, egal ob Kat oder nich!



Hallo =),

du kannst ruhig "Du" zu mir sagen ;)

Schuldigung, du hast Recht heute ist AU gebräuchlicher.
Ich habe auf den Prüfunterlagen von einem Iltis ohne KAT allerdings noch ASU stehen und der muss auch definitiv nächstes Jahr (also jährlich) da wieder hin.
Bei meinem Iltis mit KAT, steht "AU" und der muss erst in 2 Jahren dort wieder hin.
Aber ist ja auch egal.


Aber eine Frage hab ich noch: worin liegt der Vorteil, das das Fahrzeug überhaupt dahin muß?


Dass das Fahrzeug da überhaupt hinmuss ist natürlich kein Vorteil. Aber im Gegensatz zu eintragungspflichtigen An-/Umbauten, kann die Polizei die Abgaszusammensetzung nicht sehen (bzw. riechen :D) und somit auch nicht kontrollieren.

CU!
Christian

26kanal
28.10.2004, 22:28
Wenn ich das richtig ueberblicke, muessen die alten Diesel alle zwei Jahre zur Abgasuntersuchung, die alten Benziner jaehrlich. Und da gibt es Baujahrsgrenzen, vor denen die Fahrzeuge mit diesem Thema nichts zu tun haben. Gilt fuer Otto-Motoren, ich glaube, vor 1970. Bei den Dieseln ist das, IIRC, irgendwann Mitte der 70er.

Der 'Vorteil' besteht darin, dass der Gesetzgeber den Fzg-Halter dazu zwingt, sich turnusmaessig mit einer optimierten Einstellung seines Motors zu beschaeftigen. Das Ganze im Sinne der Umwelt. Das ist ja keine Steuer, sogesehen hat der Gesetzgeber zunaechst einmal ohne Eigennutz gehandelt.
Prinzipiell auch durchaus richtig, allerdings sollte man im Einzelfalle schon die Moeglichkeiten und Grenzen der AU richtig anwenden. Das sind standarisierte Verfahren, die immer nur beschraenkte Aussagekraft haben. So macht es keinen Sinn, im Rahmen der Pruefung, z.B. den CO Gehalt soweit wie moeglich moeglich zu minimieren. Dann laufen viele Motoren in weiten Teilen des normalen Betriebsbereichs viel zu mager (gerade auch die Serie-Benziner), mit der Folge, dass heftigere Motorschaeden drohen.

Gruss
Volker