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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 3,5 EFI Zündung


ramcobra
22.12.2010, 21:09
Hallo zusammen,

nachdem ich als Gast fast alle V8 Beiträge gelesen habe, möchte ich mich mal kurz vorstellen: Bin fast 50 Jahre alt, komme aus der schönen Voreifel und habe den 3,5er Rover mit Edelbrockvergaser in einem Kitcar gefahren. Habe mir nach diversen 5,7er Chevys jetzt wieder einen Rover V8 natürlich in einem Kitcar gekauft, diesmal mit EFI. Wenn man ausschließlich "aufgeräumte" Vergasermotoren gewohnt war wie ich, ist der Anblick eines mit Kabeln überhäuften Motor schon eine andere Hausnummer.
Natürlich habe ich auch ein Problem, oder sind es eigentlich Probleme?

Wollte den Motor kennenlernen und habe einige Kleinigkeiten gemacht wie : Ölpumpendeckel (war eingelaufen) getauscht, neue Pumpenritzel eingesetzt, Öldruck war zu niedrig. (Den Tip das Pumpenhehäuse mit Vaseline zu füllen habe ich aus diesem Forum , TOP!!
Zünkerzen getauscht, waren 4 !! verschiedene drin, ZZtP auf ca. 6-8 Grad eingestellt (stand auf geschätzte 15-17Grad), und jetzt mein Problemchen:

Der kontaktlose Verteiler hat eine Unterdruckdose. Den Schlauch hebe ich beim einstellen des ZZtP natürlich abgezogen. Ob draufgesteckt oder abgezogen ist kein Unterschied. Bei Erhöhung der Drehzahl bleibt der ZztP annähernd gleich bzw. wandert leicht Richtung OT Markierung. Ist das so in Ordnung oder muß der Zündzeitpunkt bei steigender Drehzahl merklich und sichtbar extrem Richtung Frühzündung gehen? Der Motor läuft im Leerlauf wie ein Uhrwerk, auch höhere Drehzahlen klingen perfekt.

Frage 2 : Hat man die Möglichkeit, die Lehrlaufdrehzahl manuell einzustellen oder wird diese ausschließlich elektronisch übers Steuergerät "eingestellt"?

Gruß aus der Eifel
Manfred

Chr1gu
22.12.2010, 21:37
Zum Einstellen der Zündung kann ich dir nix sagen, aber die Leerlaufdrehzahl wird vom Steuergerät geregelt, aber ich denke eher nicht das diese alten Dinger einstellbar sind. Eine möglichkeit währe den ECU-Chip zu tauschen, oder gleich die ganze Motorsteuerung...

Aber wenn man mit Vergasern angefangen hat ist der Schritt zur gewöhnlichen ECU schon gross, musst ja nicht gleich in die Vollen :D

Kontaktloser Verteiler? Haben die nicht je nach Typ manchmal so Mikroschalter zum verändern der Zündkurve?

Wenn der Ölpumpendeckel eingelaufen war, wie sieht die Timingkette und die Nockenwelle aus?

Gruss Chrigu

ramcobra
22.12.2010, 22:27
Hallo Chrigu,

die Laufleistung ist leider nicht bekannt. Der Ölpumpendeckel war nur minimal eingelaufen, da ich noch einen fast neuen 3,5er Morganmotor da stehen habe dachte ich mir kann ja nicht schaden. Auch kleinste Unebenheiten führen zu schlechterem Öldruck.
Zustand Steuerkette und Nockenwelle nicht bekannt. Kompression zwischen 10 und 11 bar auf allen Zylindern. Vielleicht mal Ventildeckel runter und die Wege der Kipphebel aller Ventile vergleichen?
Lambdasonden sind übrigends nicht angeschlossen. Kerzenbild ist gleichmäßig schwarz, also wohl etwas zu fett.

Gruß Manfred

gsmix
23.12.2010, 09:42
mach mal nen Bild von dem Zündverteiler.
Wenn er sich nicht verstellt, kann der Motor eigentlich nicht ordentlich laufen.
Bei mir sinds bis zu 35° vor OT

Fuxl
23.12.2010, 10:41
wenn der zzpkt richtung OT wandert, könnte der unterdruck schlauch auf der falschen seite der druckdose am verteiler angeschlossen sein :confused:

MAnche verteiler haben nämlich auf beiden seiten der druckdose einen schlauchnippel!

mfg
Fuxl

ramcobra
23.12.2010, 17:05
Hallo Fuxl,

in der Tat hat die Unterdruckdose zwei Anschlüsse. Ist mir noch nicht mal aufgefallen.Werde ich gleich morgen mal umstöpseln. Welche Funktion hat des runde "Ventil" mit orange/schwarzem Gehäuse beschriftet mit Carb und DIST? DIST ( orange ) Richtung Verteiler! Eingebaut in der Unterdruckleitung zum Verteiler.

Sorry, für die vielleicht etwas dämliche Frage:

Bei steigender Drehzahl muß mit Hilfe der ZZtP Pistole definitiv sichtbar der Zündzeitpunkt Richtung Früh wandern, richtig?

Besten Dank und schönen Gruß aus der weihnachtlichen Eifel

Chr1gu
23.12.2010, 18:21
Das ist ein Rückschlagventil, an meinem ist auch eines drin, es sollte verhindern dass sich Überdruck vom Ansaugtrakt in den Verteiler ausdehnt. Dies währe z.b. bei einer Fehlzündung im Ansaugtrakt der Fall, hab ich aber bis jetzt nur bei Vergasern gesehen, keine Ahnung ob dies auch bei einem EFI möglich ist.

Carb ist Richtung Carburetor (Vergaser/Ansaugung)
Dist ist Richtung Distributor (Verteiler)

Gruss Chrigu

ramcobra
23.12.2010, 18:41
Jetzt habe ich mal etwas experimentiert und den Unterdruckanschluss mal auf den zweiten Anschluss der Unterdruckdose gesteckt, Gegenstück abgezogen und angesaugt,- keine Funktion.
Anschließend das Rückschlagventil mal gedreht, also Carb in Richtung Verteiler, angesaugt und siehe da, die Mechanik im Verteiler funktioniert. Bleibt allerdings so lange in dieser Position bis der Schlauch gezogen wird, dann fällt die Mechanik zurück ( Ventil sei dank!!)
Irgenwas kann jetzt nicht stimmen, aber was?
Chrigu kennt dieses Rückschlagventil nur bei Vergasermotoren. Würde ich es ausbauen, funktioniert auch die Unterdruckverstellung.

Versuche mal ein Foto des Verteilers anzuhängen

Danke und Gruß Manfred

Chr1gu
23.12.2010, 19:06
Halt, halt. Ich kenne das Ding nicht bei Vergasermotoren, schon gar nicht kenne ich überhaupt Vergasermotoren, ausser 30ccm Modellautos, aber das ist eine andere Geschichte. Ich bin ein Kind von Computern und Elektronik :D

Was ich sagen wollte, war dass das Ding bei meinem auch drin ist und er funktioniert, also der Motor. Die Zündverstellung habe ich allerdings noch nicht gemessen. Das "hab ich bis jetzt nur bei Vergasern gesehen" war auf die Fehlzündungen im Ansaugtrakt bezogen, ist mir nicht aufgefallen, man kann diese Aussage auch auf das Ventil bezogen ansehen. Sorry deswegen.

Also wenn der Unterdruck bei umgedrehtem Ventil bestehen bleibt, heisst doch dies schon mal dass die Unterdruckdose, der Schlauch und auch das Ventil dicht ist :D Ist doch schon etwas...

Zur Einbaurichtung, ich bin mal schnell in der Garage 8)

Inzwischen: Bin zurück, bei meinem funktioniert es genau wie du beschrieben hast. Wenn das Ventil nach Beschriftung eingebaut ist, sperrt es jeglichen Unterdruck, ich kapiers nicht, helft uns Jungs, Landybehr? Berti? Stroker? Niemand da? :(

Gruss Chrigu

ramcobra
23.12.2010, 19:57
Hab schon an mir gezweifelt . . . .
Vorerst besten Dank für deine Mühe!!

Gruß Manfred

Landybehr
23.12.2010, 20:28
sorry, bei Verteilern bin ich ´raus. Habe deren Ära "nagelnderweise" (bitte NICHT falsch verstehen) fast genauso übersprungen, wie die Vergaser.
Mir ist auch aufgefallen, daß der Zündzeitpunkt bei meinem 3.9er Verteiler immer auf 6°vOT stand, egal ob der Unterdruckschlauch angeschlossen war oder nicht. Auch wenn der Test/das Einstellen natürlich ohne Schlauch stattfinden soll.
Weil der Verbrauch normal war und die Leistung auch, habe ich mich um den Verteiler nicht weiter gekümmert. Mittlerweile irritiert mich das schon mehr, weil der Leerlauf - getoppt nur von dem Schubbetrieb - der Zustand ist, an dem der höchste Unterdruck herrscht. Vielleicht muß die Fliehkraftverstellung erst etwas wirken, bevor die Unterdruckverstellung was verrichten kann ? Keine Ahnung.
Und was daherreden kann ich normalerweise nur dann gut, wenn ich selbst das Problem mal hatte. Was ziemlich oft der Fall war oder ist ;) Hier jetzt mal nicht.

Ramcobra, hast Du schonmal was von Ford-EDIS gehört ... ;)

Chr1gu
23.12.2010, 20:34
Ramcobra, hast Du schonmal was von Ford-EDIS gehört ...

Ich hab schon drauf gewartet :D

ramcobra
23.12.2010, 20:46
Was bitte sind Ford EDIS ??

Die Tatsache, dass bei Leerlauf der Zündzeitpunkt egal ob mit oder ohne Unterdruckschlauch unverändert bleibt, führe ich auf dieses Ventil zurück!

Stimmt es, das im Leerlauf der höchste Unterdruck besteht? Dann würde doch keine Verstellung des Zündzeitpunkts bei hölheren Drehzahlen , also sinkendem Unterdruck stattfinden.

Bin ratlos . . .

Chr1gu
23.12.2010, 21:12
EDIS ist eine elektronische Zündung. Durch einen Kurbelwellensensor wird die Position der Kurbelwelle ans EDIS-Steuergerät gegeben. Dieses gibt dann die Infos (Position und Drehzahl) ans Motorsteuergerät wieter, dieses wiederum berechnet aus Drehzahl, Lufttemperatur, Lambda-Sonden-Daten usw. den Zündzeitpunkt und gibt es wieder zurück ans EDIS. Gezündet wird Schlussendlich mit einer Spule pro zwei Zylinder. Wasted Spark nennt sich das, es wird jeweils bei den beiden gleichlaufenden Zylindern gezündet, bei einem im Verdichtungstakt und beim anderen im Ausstossungstakt (der verlorene Zündfunke, wasted Spark)

Ein EDIS für einen V8 besteht aus dem EDIS-Steuergerät und zwei Spulenpacks (Zwei Spulen, vier Zündkabelanschlüsse pro Pack) einem Kurbelwellensensor, einem Sensorrad (engl. Trigger Wheel) und einer kompatiblen Motorsteuerung.

Vorteile daran währen die freie Programmierbarkeit der Zündkurve und die Wasserdichtheit.
Nachteil daran, mehr Elektronik und man braucht ein passendes ECU

Gruss Chrigu

EDIT: Hier noch was zum lesen, gute Seite für lange Abende... http://www.megamanual.com/ms2/EDIS.htm

Stroker
23.12.2010, 21:17
Das Rückschlagventil war bei den meisten Range Rovern verkehrt herum eingebaut.
Also Carbseite gegen Verteiler. Du kannst das Teil aber auch ausbauen, je nach dem wie er besser läuft. Die Verstellung über die Vakuumdose ist eher im unteren Drehzahlbereich. Die Verstellung für die höheren Drehzahlen ist von der Fliehkraftverstellung abhängig.

Welche EFI hast Du ? Hotwire im LMM oder Klappe?

ramcobra
23.12.2010, 21:31
Danke, habe schon einiges hier im Forum drüber gelesen. Konnte mit dem Begriff EDIS nichts anfangen. Ist vielleicht mal eine Alternative. Aber irgendwie muss meine 60er Jahre Technik doch auch funktionieren.

@stroker: Wenn die Unterdruckverstellung nur bei niedrigeren Drehzahlen greift, kann ich mir nicht erklären, warum bei abgezogenem Unterdruckschlauch die Zündung sich Richtung OT, also Richtung spät verändert (verkehrte Richtung!!)

Gruß Manfred

Chr1gu
23.12.2010, 21:43
Aber irgendwie muss meine 60er Jahre Technik doch auch funktionieren.

Das stimmt. Landybehr ist halt ziemlich begeistert davon und ich sauge sowieso alle Infos zum Rover V8 und Umbauten wie ein Schwamm auf :D

Stroker
23.12.2010, 21:44
Ist der Zündzeitpunkt immer schön konstant zu erkennen, oder hast Du einen pendelnden (von - bis) Zündzeitpunkt.
In diesem Fall wäre die Stirnradkette das Problem.

ramcobra
23.12.2010, 22:04
wenn ich den Grundwert bei Leerlaufdrehzahl einstelle, steht die Markierung absolut still. Bei steigender Drehzahl verschiebt er sich Richtug OT aber ruhig!!
Mein Problem ist die Richtung der Verstellung. Der zweite Anschluß an der Unterdruckdose (der innenliegende) ist wohl für die Spätverstellung.
Ich werde das Rückschlagventil mal rausnehmen. Wenn ich das Ventil verkehrt herum einsetze, verstellt sich der ZZpkt, fällt aber bei sinkender Drehzahl nicht mehr ab weil das Ventil dicht macht und keinen Druckausgleich zulässt.

Gruß Manfred

Stroker
23.12.2010, 22:36
Der Innenliegende Anschluss wurde nur bei den älteren Vergasermotoren mit Unterbrecherzündung gebraucht (oder auch nicht).
Beim el. Zündverteiler wird nur der äussere Anschluss gebraucht. Die Unterdruckdose sollte die Ankerplatte bis 15 Grad in Gegenuhrzeigersinn verstellen.(Also Richtung früh).Wenn Das Rückschlagventil nicht sauber funzt,dann schmeiss es raus. Die Fliehkraftverstellung spürst Du am Verteilerfinger. Etwa 20Grad sollten möglich sein. Die Federn sollten den Finger auch wieder sauber zurückpositionieren.

ramcobra
23.12.2010, 22:57
Besten Dank für Eure Tipps und Hilfen.
Wünsche Euch und Euren Familien ein schönes Weihnachtsfest

Gruß aus der Eifel

Landybehr
25.12.2010, 13:37
Zum Unterdruck kann ich nur folgendes beitragen:
In den "normalen" Betriebsbedingungen ist der Saugrohrdruck am geringsten. In anderen Worten, der Unterdruck am höchsten. Öffnet man die Drosselklappe, wird der Unterdruck weniger. Bei Vollast soll näherungsweise Atmosphärendruck herrschen.
Der Unterdruck wird natürlich im Schubbetrieb sehr groß, weil der Motor mit hoher Drehzahl "an der Drosselklappe saugt".
Und interessanterweise ist der Unterdruck auch bei hoher Drehzahl ohne Last sehr groß. In anderen Worten, bei der ASU in dem Teil bei dem auf "Drehzahl" geprüft wird, liegt der Saugrohrdruck fast in den Bereichen wie beim Schubbetrieb. Was mein Vertrauen in die ASU nicht erhöht hat - aber möglicherweise die Möglichkeit bietet, die Unterdruckverstellung beim Verteiler zu prüfen. Denn bewegt jemand aus dem Leerlauf heraus die Drosselklappe und man beobachtet die Vorverstellung, dann sollte da also mit/ohne Unterdruckschlauch zur Dose am Verteiler ein rechter Unterschied entstehen.

EDIS ist klasse. "Rock-solid", anders kann man es nicht beschreiben. Das geht soweit, daß, fragt man in Foren wegen bestimmter Probleme nach dem Einbau ob vielleicht die EDIS-Teile "einen weg haben", dann kommt die Antwort daß man bitte doch erstmal die eigene Verkabelung und Einbau überprüfen soll. Von einem Teiledefekt muß man nicht ausgehen. Darauf ruhend, kann man einige Teile beruhigt auf hiesigen Schrottplätzen finden. Richtig teuer ist das alles nicht - "problem" fängt erst damit an daß man nun mal ein STeuergerät dafür braucht.

Kann man die Unterdruckdose am Verteiler vielleicht mit einem anderen Schlauch und einer kleinen Spritze aus der Apotheke prüfen (oder irdgendwas anderes) ?. Wäre ja gut, wenn man sicher ist, daß die Dose auch intakt ist, bevor man am laufenden Motor diagnostizieren muß. Andererseits - kann auch nicht schaden, im Leerlauf mit so einer Spritze am Verteiler zu saugen (derweil den Unterdruckschlauch zum Saugrohrbereich verschlossen zu haben). Dabei müsste sich ja doch auch was verstellen. Und im Leerlauf kann man notfalls auch 20° Vorverstellung dazugeben, ohne daß der Motor in Gefahr kommt.

Als Vergleichsgrundlage ist hier mal ein Zündkennfeld, das m.W. auf einer Corvette gefahren wird. Die X-Achse ist die Drehzahl. Die Y-Achse ist der Saugrohrdruck. 100kPa ist Atmosphärendruck - also Drosselklappe "ganz auf", gleichbedeutend mit großer Motorlast. Je weiter man in den Zeilen nach unten kommt, desto geringer ist der Saugrohrdruck - gleichbedeutend mit steigendem Unterdruck.
http://www.megamanual.com/ms2/MT_sparktable.GIF

ramcobra
26.12.2010, 13:54
So, Verwandtschaft hat wegen Schnee abgesagt, kann ich mich wieder den wichtigen Dingen widmen.
Hab mal ein bischen was probiert: Verteilerkappe abgenommen, nun sollte sich doch der Verteilerfinger im Uhrzeigersinn um einige Grad drehen lassen, eine Feder den V-Finger wieder in die ursprüngliche Position zurückbringen (Fliehkraftverstellung). Funzt nicht, geht nur schwer und Finger bleibt in der Position stehen.
Ventil im Unterdruckschlauch rausgeschmissen , Mechanik der U-Verstellung funktioniert.
Da bei höheren Drehzahlen der Unterdruck abnimmt, ist die Fliehkraftverstellung jetzt die wichtigere!!
Habe noch einen guten Verteiler, der sich aber durch ein angebautes "Ignitron Modul" unterscheidet. Hier lässt sich der Verteilerfinger leicht drehen und flitscht auch wieder per Feder zurück. Kann ich diesen Verteiler einfach einbauen und an welche der Anschlussfahnen kommt mein orangenes bzw. violettes Kabel? Sind irgendwelche Einstellungen vorzunehmen? Für was ist dieses Ignitron Modul??

Weihnachtlicher Gruß aus der Eifel

Landybehr
27.12.2010, 16:22
sieht aus, wie ein kontaktloser Verteile vom 3.9er EFI.
Denke schon, daß Du den nehmen kannst. Sicherlich auch ist er eine Verbesserung zu den uralten Dingen. Der einzige Punkt, der mal Ärger macht ist dieses Ignitionmodul - wenn es kaputt ist, gibt es bei heißem Motor Zündaussetzer. Kommt vor, aber selten. Spricht nicht gegen den Verteiler.
Wie man den jetzt verkabelt, kann ich spontan auch nicht schreiben. Schwer kann es nicht sein.
Google hat als meistversprechendes mal kurz das ausgespuckt:
http://forum.landrovernet.com/showthread.php/201296-Need-help-please...-amplifier-wiring
klingt nach kurzem Überfliegen, als würde es Dir helfen können.

ramcobra
27.12.2010, 20:55
Asche auf mein Haupt!! Leider bin ich der englischen Sprache, was derartige Texte betrifft etwas überfordert. Kann nicht erkennen, ob ich eine neue Zündspule brauche, oder die alte externe Spule / Verstärker bleiben kann.
Zur Zeit ist Spule mit 2 Drähten über einen Stecker mit orange und blau im Verteiler verbunden


Der alte Verteiler ist auch ein kontaktloser. Eigentlich identisch bis auf das am Verteilergehäuse monierte Ignitron. Um den Verteiler an der alten externen Zündspulen/Verstärkerkombination (siehe Foto) anzuschließen überlege ich, das Ignitron am neuen Verteiler abzunehmen und ihn ohne dieses Teil zu nutzen. Ansonsten wäre doch ein Verstärkermodul zu viel, oder?

Gruß aus der Eifel

Stroker
27.12.2010, 22:22
Zündspule kannst Du die selbe nehmen. Beim Modul musst Du Dich halt entscheiden welches Du verwenden willst. Wenn Du das alte vom 3.5 verwenden willst, musst Du halt zwei Kabel in den Verteiler ziehen.
Manchmal ist beim angebauten Modul vom 3.9 Liter kein Platz ( beim alten RRC 3.5 ist die Servopumpe im Weg). Ansonsten spricht auch nichts gegen das neuere (angebaute) Modul.
Eine gute Upgrade-Alternative ist auch der Mallory Unilite Zündverteiler.

ramcobra
27.12.2010, 22:39
Vielen Dank!!
Ich werde das alte Modul behalten, das Modul am Verteiler abbauen und direkt anschließen, also rot (Leitung) auf orange (Verteiler) bzw. schwarz (Leitung) auf blau (Verteiler).

Gruß aus der Eifel

otreimers
04.06.2011, 20:04
moin disco 1 3,5 efi V8
ich hab da mal eine frage, warum hat die unterdruck dose am zündverteiler 2 anschlüsse und nur einer davon ist belegt????oder gehrt auf beidenseiten ein schlauch drauf?? wenn ja wohin geht der schlauch auf der rückseite also der anschluss der zum verteiler zeigt?????
gruß nils