Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Allradtechnik Freelander2
Mr.Diesel
15.02.2009, 12:13
Hallo!
Wahrscheinlich werde ich meinen TD5 Disco gegen einen Freelander tauschen, da er doch um vieles wirtschaftlicher ist und ich die Größe nicht unbedingt brauche.
Wie ist es nun mit dem Allrad im Freelander? Ist der wirklich nur 95/5%?
Und wie ist es im extremen Einsatz? ICh las, das die Haldexkupplung da überfordert wäre und alles heiß würde? Einsatz, so fester Schnee, unter Vollast?
Und fehlt die Geländeuntersetzung sehr?
Würde mir einen SE nehmen. Oder besser E ohne Elektronik...
Danke, dass ihr mit mir nachdenkt!
scotlanddriver
15.02.2009, 12:24
Hallo Mr.Diesel,
ich habe den geleichen Sprung vom Disco TD5 auf den Freelander gemacht und bin 100 % zufrieden.
Klare Sache ist : der Disco ist was fürs Gelände und der Freelander 2 eher für schlechte Wege ( wenn da auch deutlich mehr drin ist wie in dieser Klasse üblich ist - ist halt ein LR)
Ich habe den Disco 1 und Disco 2 jeweils 4 Jahre durch gesamt Nordeuropa gefahren und dabei waren auch nicht nur Strassen, aber ganz ehrlich die Untersetzung habe ich eigentlich nie wirklich gebraucht ! auch mit Anhänger nicht !
Ich brauchte auch die Größe nicht mehr und der Spritverbrauch ( immer unter 8 Ltr/100 km) beim Freelander 2 (6 Gang Schalter) ist absolut o.k. - besonders wenn man es mit den 13 Ltr. des Disco 2 mit Automatik vergleicht .
Ich finde der Motor beim Freelander 2 ist ein Gedicht ( mit 400 Nm !!) das macht ein Iveco Massif aus 3 Litern Hubraum !!
Laufruhe und Langstreckentauglichkeit sind hervorragend !
Alles in alem würde ich es immer wieder tun ! ( auch meine alten Discoverys bereue ich absolut nicht , aber die Zeiten ändern sich und somit auch die Technik und die Ansprüche )
Mein Tipp : zum Händler hin und Probefahren !!!!!!!!!!
das kann ich bestätigen. habe einige jahre einen discovery1 gefahren, und die untersetzung so gut wie nie gebraucht. klar, auf steilen schotterwegen in den alpen habe ich sie verwendet, um die kupplung nicht ruinieren, aber der freelander2 motor hat genug kraftreserven um auch dort zu bestehen, und mit automatik ist die untersetzung fast ersetzt!
der disco1 war um einiges schwerer als der freelander2, der td200 motor hatte aber nur 113 ps und 265 nm aus 2,5 l hubraum. der freelander hat 152 ps und 400 nm!!!
ich denke, dass spricht für sich!
persönlich finde ich, dass der freelander aber erst mit terrain response und automatik vollkommen ist:D
Antonius Birnstingl
15.02.2009, 17:26
h!
persönlich finde ich, dass der freelander aber erst mit terrain response und automatik vollkommen ist:D
Das mit der Automatik kenne ich nur vom Leihwagen, mein nächster hat aber sowas. In E würde ich ihn nicht nehmen, weil die Untergrundprogramme können schon was. Untersetzung hat mir bis jetzt noch nicht gefehlt, obwohl wir zwei schon einiges im Gelände erlebt haben (ziehe aber auch keine Rennpferde oder Yachten nach ;-) ).
Mr.Diesel
15.02.2009, 19:08
Danke Euch, das hilft mir weiter!
Probegefahren bin ich ihn schon und war eigentlich sehr überrrascht und als eigentlicher RR-Fahrer begeistert...
Dann würdet ihr den S nehmen, der hat dann schon das Terrain Response S. ?
Wir nutzen den Wagen teils privat und als Firmenwagen, da gehts schon manchmals auf den Berg, mit Ersatzteilen, aber alles Forststraßen die entweder staubtrocken, sehr rutschig, oder verschneit/vereist sind.
Ich denke bergauf ists sowieso kein Problem und bergab sollte es besser sein, als mit dem schwerern TD5. Da hatte ich jedoch eine Mitteldiff.sperre nachgerüstet und die war auch notwendig.
Wie ist es bergab, mit dem Freely, auf rutschiger Fahrbahn, arbeiten da auch beide Achsen oder läuft da alles nur auf eine? Normal müßte der Allrad ja so sein wie im Disco3, oder?
Servus,
ich hab am Freitag einen FL beim Händler gefahren, der gab an, daß der Allrad 75/25 verteilt sei! Also 75% Front-Triebler!
TrevorStalemate
15.02.2009, 19:36
Durfte mal einen FL2 bei einer LR Veranstaltung in Wülfrath fahren. Also steile Passagen runter benutzt der dann ja das HDC System und nicht die Motorbremse. Das HDC wirkt dann auf alle vier Räder und bremst jedes Rad einzeln ein, so dass man die Spur hält. Funktioniert SEHR gut, aber schon ein anderes Gefühl als in Untersetzung den Hang runterzujuckeln. Kenns halt selber sonst vom Defender und hab da das Gefühl mehr Kontrolle zu haben als wenn ich mich auf den Computer verlasse. Beim Range und Disco3 wars mir mit Untersetzung und HDC nicht mehr ganz so mulmig... Funktioniert aber bei allen Modellen sehr gut...
Bin auch in Dürler (Belgien) ein paar Runden im Gelände in nem FL2 als Beifahrer mitgefahren. Da gibts auch einige sehr Steile Passagen, für den FL2 kein Problem gewesen, ob hoch oder runter... Eine von den Steigungen bin ich im Defender (mit Michelin XPC) nur mit Untersetzung und OHNE Sperre gar nicht hochgekommen, ging nur mit Sperre. Untergrund war Steinig mit einer sehr schmierigen dünnen Schlammschicht drauf. Der FL2 kam da auch hoch (Serienbereifung)...
Also der kann schon einiges.
Gruß,
Martin
Mr.Diesel
15.02.2009, 20:32
Klingt ja sehr gut:)
75/25? wäre dann im Normalfall wie ein Fronttriebler zu fahren. Also Bergab, ohne Elektr. Helferlein, nicht so gut:confused:
Aber er verändert ja die Aufteilung, nicht wahr? Denn so würde die Hinterachse bergauf ja kaum zum Durchdrehen kommen.
TrevorStalemate
15.02.2009, 20:45
Zur Verteilung des Allrads kann ich nichts sagen... Aber die elektronischen Helferlein funktionieren echt gut! Bin aber auch keinen Abhang ohne das HDC (Hill Descent Control - Bergabfahrhilfe, oder so ähnlich) runtergefahren. Weiss also nicht in wieweit die Motorbremse reicht. Mit HDC rollt er schön in Schritttempo kontrolliert den Berg runter und man braucht nichts zu machen außer lenken. Man merkt schon wie die Bremsen an jedem Rad arbeiten um die Traktion zu behalten. Funktioniert einwandfrei.
Ob HDC bei allen Ausstattungsvarianten Standart ist, oder nur bei Autom. oder nur mit Terrain Response zusammen zu haben ist weiß ich jetzt auch nicht....
Martin
Normal müßte der Allrad ja so sein wie im Disco3, oder?
Dem ist nicht so.
Der Freelander hat einen sogenannten Hang-On-System, also Quermotor mit Frontantrieb, an dem eine Antriebswelle zur Hinterachse angehängt ist. Von der Hardware vergleichbar mit einem Golf 4 motion. Vor dem Hinterachsdifferential sitzt dann die Haldexkupplung. Die Haldexkupplung regelt dann von 100/0 (oder 95/5) bis zu 50/50, wenn sie ganz geschlossen ist. Nur der Freelander hat die "geländegängigere" Elektronik.
Der D3 hat nen Längsmotor, permanenten Allrad mit Mitteldifferential zwischen den Achsen und ne Untersetzung. Mechanisch wesentlich aufwendiger.
Das findest du aber auch ausführlicher in der Suchfunktion.
ich finde, die hdc funtioniert sehr gut! und die bremswirkung des motors ist auch nicht so schlecht.
mein alter santa fe hatte permanenten, mechanischen allradantrieb mit selbstsperrendem mitteldifferenzial. die motorbremswirkung war sehr gut für ein fahrzeug ohne untersetzung. der freelander mit dem hang on - allrad bremst nicht schlechter.
freelandtommi
17.02.2009, 13:44
<Der D3 hat nen Längsmotor, permanenten Allrad mit Mitteldifferential zwischen den Achsen und ne Untersetzung. Mechanisch wesentlich aufwendiger.>
Hallo Landyxt,
inwiefern ist diese Technik beim Dis3 wesentlich aufwendiger?
und: Weiß einer, was passiert, wnn man beim Free2 auf "Sandprogramm" stellt HDC abschaltet und im ersten Gang runterrollen läßt.
"Bremst" er dann nicht auch mit allen vieren mit dem Motor?
Hallo Landyxt,
inwiefern ist diese Technik beim Dis3 wesentlich aufwendiger?
Das Hang-On System des Freelanders ist mechanisch sehr einfach. Normales Getriebe vorne(oder Automatik), Differential an der Hinterachse. Dazwischen eine Welle, die starr am Getriebe hängt, also wenn die Vorderräder drehen, dreht auch die Welle. Zwischen Hinterachsdiff und Welle ist die Haldexkupplung, sSo wie bei den meisten SUV und Frontlastigen Allrad-PKW. Bei diesem System steht und fällt alles mit der Elektronischen Regelung, die aber beim Freelander sehr gut ist.
Im Normalfall fährt so ein System mit Frontantrieb und nur bei erhöhtem Traktionsbedarf schaltet sich die Hinterachse stufenlos über die Haldexkupplung zu. Fällt die Elektronik aus, fährt er nur mit Frontantrieb.
Das D3 System ist mechanisch wesentlich aufwendiger. Da es sich um einen richtigen permanenten Allradantrieb handelt, hat er ein Verteilergetriebe zwischen den Achsen. Das macht den Drehzahlausgleich zwischen Vorder-und Hinterachse bei Kurvenfahrt. Das ist noch einmal ein richtiges Getriebe mit Zahnrädern und allem drum und dran. Zusätzlich kann man das Mitteldiff auch noch sperren, wobei ich jetzt nicht genau weiß, ob das der D3 über ne elektronische Kupplung selber macht oder ob man es manuell machen muß, wie zB beim Defender.
Außerdem hat er noch ein Untersetzungsgetriebe. Das ist ein Getriebe, das dem Hauptgetriebe nachgeschaltet ist. Also noch mal ein Getriebe mit Zahnrädern und allem drum und dran. Fällt hier die Elektronik aus, hab ich immer noch Allradantrieb, nur evtl keine Mittelsperre mehr.
Diese 2 Getriebe und deren Gewicht, Baugröße und Kosten hat man sich beim Freelander gespart.
Wenn du alles mal hochheben mußt, wirst du den Unterschied merken ;-)
freelandtommi
18.02.2009, 09:33
Hallo Landyxt,
bin immer wieder von Deinem technischen Durchblick begeistert. Vielen Dank für diesen gut erklärten technischen Unterschied zum D3. Auch ich dachte, dass das soweit mit dem FR2 zumindest ähnlich aussehen würde.
Aber stimmt, die Elektronik im FR2 leistet schon erstaunliches. Und weniger (z.B. Gewicht und Bauteile) ist ja bekanntlich manchmal mehr.
Und: Ich liebe meinen Taschenrechner ;-)
freelandtommi
18.02.2009, 09:43
Ach, und: Was ich unbedingt noch rauskriegen muß, ist: Was macht die Haldexkupplung, wenn das Terrainresponse auf "Sand" gestellt ist?
Es heist immer, die Vorspannung sei dann erhöht?!?!? Bedeutet das, dass man dann einen größeren Antriebsfluss auch auf die Hinterräder erhält oder sogar einen permanenten Allradantrieb?
Beim Fahren auf losen Untergrund hat man jedenfalls den Eindruck.
Mr.Diesel
18.02.2009, 20:29
Hallo!
Schon interessant das ganze.
Nur meine große Sorge istibergab, im Schubbetrieb, wie freelandtomi skizierte, HDC ausgeschaltet oder einfach nur schneller unterwegs, bremst der Freely nur mit der Vorderachse und ganz wenig hinten.
Haldexkupplungen funktionieren ja so, indem durch die Drehzahldifferenz zwischen Eingang u. Abtrieb(Kardanwelle von VA zu Hinterachsdifferenzial) eine Axialkolbenpumpe betätigt wird.
Diese erzeugt einen einen Hydraulikdruck.
Dieser Druck wird elektrisch geregelt und beaufschlagt das nasse Lamellenpaket, das die Verbindung zwischen Eingang und Abtrieb dann mehr oder weniger sperrt und das Drehmoment überträgt.
Das ganze ist nun sehr gut regelbar, spricht super an. Neueste Haldexkupplungen haben eine hydraul. Vorpumpe und brauchen gar keine Differenzdrehzahl. Da fahrt das Fahrzeug schon vom Stand aus mit Allrad weg.
Das wird der Unterschied zwischen Freely alt und Freely2 sein.
Und nun wie ist es bergab? Ich glaube da hilft nur ein Test. Ich fürchte, das es beim VA-Antrieb bleibt. Und Haldexkupplungen können ja auch, durch die Reibung überhitzen. Dann schalten sie weg und es bleibt bei der Vorderachse.
Ich habe da so meine Bedenken, zu sehr bin ich von den mechan. Mitteldiff. mit Sperre fest oder Viscosperre verwöhnt und begeistert.
Werde wohl meinen alten TD5 behalten müssen...
Die Traktion ist wirklich vom Feinsten, es geht einfach nur vorwärts. **Das Sandprogramm von Terrain Res*ponse lässt die Traktions*kontrolle an der langen Leine und *damit dem *Wagen die *Möglichkeit, die *komplette Kraft auf die Räder zu schicken, ohne Antriebs*energie von einer wild*gewordenen Bremselektronik zusammenstauchen *zu lassen. Und die elektronisch geregelte Gaspedalreaktion passt ebenfalls optimal: kürzerer Weg, weniger Sensibilität.
zitat aus dem supertest von 4wheelfun. hier http://www.4wheelfun.de/supertest/bewertung-supertest-land-rover-freelander-td4-bei-4wheelfun.de_25872.html nachtulesen ...
gruß
hugo
... Neueste Haldexkupplungen haben eine hydraul. Vorpumpe und brauchen gar keine Differenzdrehzahl. Da fahrt das Fahrzeug schon vom Stand aus mit Allrad weg.
Das wird der Unterschied zwischen Freely alt und Freely2 sein.
Ich meine, der F1 hätte eine Viscokupplung gehabt, also rein hydraulisch ohne elektronische Regelung.
Und nun wie ist es bergab?
Auch Bergab hast du ja einen Drehzahlunterschied an den Achsen.
Wenn du im "Normalmodus" Frontantrieb nen unbefestigten Hang runterfährst und die Vorderachse mit dem Motorbremsmoment überfordert ist und rutsch, rollt ja die Hinterachse noch ganz normal. Dieser Drehzahlunterschied sollte ausreichen, daß die Hinterachse über die Haldexkupplung mitbremst.
so, und jetzt was praktisches.
hatten bei uns vorgestern 30 cm neuschnee, der verkehr ist zusammengebrochen etc.. optimale bedingungen also für den freelander.
da aber die strassen nicht befahrbar waren (weil überall stauss) habe ich einen ausflug in den verschneiten wald gemacht :D
was soll ich sagen, der freelander hat mich verblüfft!!!
ich hatte mal nen disco, ich hatte mal nen santa fe. beide mit permanent-allrad, der santa fe ohne untersetzung. beide waren sehr gut auf schnee, der santa sogar besser als der untersetzte disco (gewicht!)
aber, der freelander ist haushoch überlegen!
gerade mit terrain response, schne,matsch einstellung reagiert die elektronik sehr feinfüllig. und, man merkts nicht mal was davon.
habe einen verschneiten hang befahren, gut über 20% steigung, sehr nasser, rutschiger schnee. aus dem lauf problemlos hoch. mitten drin einfach angehalten, ich wollte mal was ausprobieren (da gabs doch so ein werbefilm, aus einem test in lappland, der freelander mit linker seite auf griffigem asfalt, die rechte seite auf dem eis. ziemlich knifflig sowas)
nun ja, ohne den kleinsten reifendurchdreher aus dem stand angefahren und hoch!!!
ich fürchte, mein alter disco hätte es nicht geschafft.
oben auf dem buckel umgedreht, bergab ging es. der freelander ist einfach so runtergerollt, man glaubte es kaum dass er keine untersetzung hat, die hdc hat alles im griff.
ob man die elektronik mag oder nicht, ich bin der meinung die funktioniert besser als man denkt, und besser als mancher denkt dass er selber kann :)
hannpitte
20.02.2009, 06:08
In einem Testbericht gefunden :
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Das Beste: Auch auf der Straße fährt sich der Freelander souverän und deutlich fahraktiver als sein bisweilen recht bockiger Vorgänger. Die Feder-Dämpfer-Abstimmung ist dabei allerdings alles andere als hart. Das hilft bisweilen im Gelände, sorgt jedoch für spürbare Wankbewegungen bei flotter Kurvenfahrt. Im Normalfall werden bei normaler Straßenfahrt 75 Prozent der Kraft auf die Hinterachse übertragen. Die Folge: Der Grenzbereich besteht im Wesentlichen aus deutlichem Untersteuern. Auch die Lenkung dürfte etwas mehr Rückmeldung von der Fahrbahn vermitteln.
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75 hinter 25 vorne ?
Oder hab ich das falsch verstanden ?
75 hinten 25 vorne ?
Das geht konstruktionsbedingt garnicht. Es geht nur 100/0 bis 50/50.
25/75 ist mit dem System nicht möglich.
Ist also entweder ein Tippfehler des Schreiberlings oder er ist einfach unfähig. Wurde da vielleicht der X3, neue Cherokee oder Pathfinder mitgetestet? Dann hat er die Fahrzeugdaten vertauscht, weil die Heckantrieb mit angehängtem Frontantrieb habe, also genau anderstrum.
freelandtommi
20.02.2009, 14:13
Das geht konstruktionsbedingt garnicht. Es geht nur 100/0 bis 50/50.
25/75 ist mit dem System nicht möglich.
.
Sicher? 100/0 ?
Ich dachte 10% liegen hinten immer an. Also 90/10. ?(
Ich glaube, die Vorspannung hatte nur der F1 um die Ansprechzeit zu verkürzen. Aber sicher bin ich mir da nicht.
Ich habe ja "konstruktionsbedingt" geschrieben. Also die Art und Weise des Allradsystems kann nur zwischen 100/0 und 50/50. Kann natürlich sein, daß die Halldexkupplubng schon vorgespannt ist. Könnt ihr aber selber prüfen, weil dann bei langsamer enger Kurvenfahrt eine leichte Verspannung im Antrieb auftritt. Auf Sand müßte dann das Kurveninnere Hinterrad etwas (ruckartig) durchrutschen.
Mr.Diesel
20.02.2009, 16:28
Hallo!
Ich hörte 100/0 ist es nie, konstruktionsbedingt, immer mind.5-10%. Dies sagte mir ein Techniker, aber schwören würde ich nicht. WIe bereits gesagt, liegt sofortiger Antrieb an der Hinterachse sofort, bereits beim Fahren aus dem Stand an. Das ist fein und neu!
Bergab stimmt es auch, die Hinterachse arbeitet je nach Schlupf mit, aber sehr s a n f t. Also nicht so wie bei den 50/50 und die noch gesperrt....
Aber sie arbeitet und das ist wesentlich. Und wie ihr alle berichtet: zufriedenstellend!
Danke nochmals, das ihr mir bei meinen Überlegungen helft!:)
Hallo!
Ich hörte 100/0 ist es nie, konstruktionsbedingt, immer mind.5-10%. Das hängt vom Lamellenabstand und vom Öl ab, hat aber nix mit der Konstruktion zu tun.
Also nicht so wie bei den 50/50 und die noch gesperrt....
50/50 IST gesperrt!!!
scotlanddriver
21.02.2009, 09:24
Hallo Zusammen,
wer die Funktionsweise der "Haldex" Lamellenkupplung ( Klugscheissermodus an : " Haldex" ist der Firmenname und nicht die Art oder Funktion der Kupplung ! Klugscheissermodus aus :-)
nicht so genau kennt kann sich das hier mal anschauen : http://www.kfztech.de/kfztechnik/triebwerk/allrad/haldex.htm
Hier handel es sich zwar um die VW Variante , aber die Grundfunktion ist gleich , wobei beim LR2 das System um eine Ansteuerung via elektr. Stellmotor erweitert wurde , was die Einbeziehung von zusätzlichen Parametern wie Untergrund , Geschwindigkeit etc. erlaubt.
Ein Steuergerät mit ein paar schlauen Wenn / Dann Verknüpfungen dazu geschaltet und schon ist das TRS fertig :-)
In Aktion sieht es dann so aus :-)
http://www.landrover.de/Microsites/FL2GWSVideos/sb6__terrain_response.html?route=_de_de_Vehicles_n ew_Freelander2_driving_technology@__link__InfoBloc kLink_2
( Klugscheissermodus an : " Haldex" ist der Firmenname und nicht die Art oder Funktion der Kupplung ! Klugscheissermodus aus :-)
ohne Kommentar!!
G.a.Ö. Ottmar
scotlanddriver
21.02.2009, 10:09
Hallo Ottmar,
ich wollte keinem auf die Füsse treten - sorry - wenn es falsch angekommen ist , sollte nur ein kleiner Hinweis sein ! lässt sich jetzt nicht mehr editieren , also bitte "wegdenken" oder wie auch immer ...
Mr.Diesel
21.02.2009, 10:25
50/50 IST gesperrt!!![/quote]
Sicher? Beim Disco und RR P38 ist 50/50, wenn zum Beispiel gerade fährt und nichts rutscht, also mit offenen Mitteldiff.
Aber ich glaube, wir meinen beide das Gleiche;)
Klugscheissermodus (KSM)an: Eine Haldex-Kupplung stellt eine Kombination einer Lamellenkupplung mit einer Hydraulikeinheit dar, zusammengefasst in einer Komponente.
Haldex ist nicht unbedingt der Markenname. Ich denke der Name ist nicht mehr geschützt.
Man spricht aber immer von Haldex Kupplungen. Aber ich kann mich auch irren und so wichtig ists ja nicht, wir wissen alle was gemeint ist. Auf alle Fälle: KSM-aus
tja, bei landrover selber erfährt man nur noch, daß der f2 ein "intelligentes allradsystem" an bord habe. in den hochglanz broschüren gibt es mehr infos über den schnickschnack den man nicht braucht (wie zb. einparkhilfen) als daß erklärt wird, wie der allrad beim f2 wirklich funktioniert. in den offroad-tests diverser fachzeitschriften findet man unter kraftverteilung immer noch das verhältnis 95:5 bis 50:50 als angabe vor, so wie es beim free 1 auch war ...
gruß
hugo
50/50 IST gesperrt!!!
Sicher? Beim Disco und RR P38 ist 50/50, wenn zum Beispiel gerade fährt und nichts rutscht, also mit offenen Mitteldiff.
Aber ich glaube, wir meinen beide das Gleiche;)
HAAALLOOOO, Mcfly, jemand zuhause? Les mal weiter oben nach.
Wir reden hier nicht vom Defender, Disco oder Range, sondern vom F2. Und der hat kein Mitteldiff, der hat nur die Öldose. Und wenn die komplett geschlossen ist, also 50/50, dann ist das wie beim "richtigen" Allrad mit gesperrtem Mitteldiff.
Offenes Mitteldiff gibts beim F2 net, weil er keins hat.
Klar ist Haldex der Hersteller, aber bau die mal nach, dann wird er dir schon sagen, daß das ne HALDEX-Kupplung ist ;-) Es gibt ja verschiedene Öldosen, die alle eine ähnliche Wirkungsweise haben, manche rein mechanisch, manche rein Elektronisch, manche irgendwo dazwischen.
scotlanddriver
21.02.2009, 12:18
So ists Landyxt !
ergänzend zu erwähnen sei ( und um die Verwirrung komplett zu machen :-) , der LR2 hat vorn und hinten ein Diff in der Mitte eine "Öldose" und die "Nachteile" der Achsdifferentiale werden durch das ETC ausgeglichen , denn quer sperrt da nix ! nur in Längsrichtung :-))
Die Schweden bauen noch eine ganze Menge mehr schlauen Kram : http://www.haldex.com
schönes Wochenende aus dem Rheinland Tääääätäääää tääääätäääääää
Indelandy
22.02.2009, 13:59
... hi ich bin mehr als verwirrt, es kommt auch noch unkenntnis dazu !:D
ich habe mich fur eine ganz normale e-austatung mit ein paar extras
entschieden! der Wagen soll auch überwiegend strasse fahren. Wenn ich
jetzt aber mal ins gelände sollte. bin ich dann gleich auf velorenen posten
oder schaft der fl2.e grundaustattung auch mal etwas gelände. fürs grobe ist der 90er da, ;)
Gruß Jürgen
Freelandy2
22.02.2009, 14:07
Hallo, wie kommst Du unter 8Ltr.?
scotlanddriver
22.02.2009, 14:31
@ Freelandy2 : ich fahre meinen LR2 mit Schaltgetriebe eigentlich immer zwischen 7,8 und 8,2 ltr/100km
Dazu ein Erelebnis von heute
Im Harz hatte es wohl 30 cm Neuschnee, aber nass, Untergrund sauglatt....Auf einem Parkplatz stand ein A..i A6 Avant vorwärts im Schneehaufen leicht abschüssig nach vorn und wollte rückwärts raus. Das Erste was ich sah war ein durchdrehendes rechtes Hinterrad. "nanu" denk ich, wie geht denn das beim A..i?..gibts den jetzt wahlweise mit Hinterrad wie den Ford Transit?? Dann dreht das Vorderrad durch...aha...Dann hör ich schon das Gefluche.... "Winterreifen...Allrad...grrr" . Also kurz gesagt die mussten ihn tlw freigraben.
Also ehrlich, sowas ist mir mit dem Dicken noch nie passiert! :) auch ohne Mitteldifferenzial. Oder fehlt dem Ingolstädter da das Terrain Response. Oder war es Zufall?.
Na, jedenfalls habe ich wohl blöd gegrinst, was aber auch daran lag, dass die Jungs mir vorher wegen einer Frage zum Loipenzustand leicht blöd gekommen waren. Sonst hätt ich doch Hilfe angeboten. :D
arrogante Allrad-Grüße
Rainer
toddiebandit
31.12.2011, 01:30
Hi Rainer,
du hast beim Landy ja auch keine Differentialsperren, aber die Elektronik bremst das durchdrehende Rad ab und erwirkt damit eine Art Sperrwirkung. Somit geht nicht alle Kraft auf das durchdrehende Rad, sondern es wird auch einiges an das Rad geleitet welches noch Haftung hat.
Ich konnte das gut beim ADAC letztes Jahr testen. Die hatten da eine Art Verschränkungsrampe. Da war es so das man die nur mit einem Rad Anfuhr. Kurze Zeit später stand das andere Rad in der Luft. Nun würde es ohne Sperre nicht weitergehen. Ich kannte das aber, bin also auf dem Gas geblieben und dann merkte man das das hochstehende Rad abgebremst wurde und ich langsam weiterfahren konnte.
Andere Fahrer mit Fahrzeugen ohne Sperre sind da nur mit Schwung hochgekommen.
Ich denke das der Audi so etwas nicht hatte, oder der Fahrer damit nicht umgehen konnte. Wichtig ist das man wenn das Rad durchdreht nicht vom Gas geht, sondern Ruhig weiter Gas gibt. OK, beim Schalter "im Leerlauf rollen lassen" reicht, beim Automatik kurz über Leerlauf. So halt das das Rad ein wenig durchdreht. Nach 1-2 Sekunden greift unsere "Sperre" und es geht weiter.
Zu viel Gas ist auch nicht gut, ich denke wenn der Drehzahlunterschied zu groß ist dann wird das durchdrehende Rad gebremst.
BTW: das ist keine Eigenart des Terrain Response...das habe ich nämlich nicht :-)
-Torsten
toddiebandit hat völlig recht, man muss auf dem Gas stehen bleiben und dem Fzg. das Regeln überlassen. Hier machen viele den Fehler und gehen beim ersten Schlupf direkt vom Gas.
Der Freelander benötigt sehr wenig Schlupf und regelt umgehend nach. Audi reagiert da nach eigener Erfahrung (Q5,Q3) deutlich später, funktioniert aber auch.
Besser ist natürlich eine mechanische Sperre die die Kraft gleichmäßig auf alle vier Räder verteilt, ohne einfach ein Rad abzubremsen. Ist halt der kleine aber feine Unterschied zu einem in meinen Augen "vollwertigen" Allradsystem. Dieses altbewährte System hat aber auch seine Nachteile. Da wären vordergründig die erheblichen Verspannungen im Fahrwerk und auch das deutlich höhere Gewicht zu nennen.
Unter dem Strich sind die, ich sag mal, SUV Systeme gar nicht so schlecht. Ist alles eine Sache der Abstimmung/Programmierung und der möglichen Kraftverteilung. Audi hat zum Bspl. das Problem (Q5) das über die jeweilige Achse (vorne oder hinten) nicht das volle Drehmoment abgesetzt werden kann. Steht eine der beiden Achsen am Berg auf Eis ist schnell Feierabend. BMW (das neue XDrive, X3) kann die Kraft dagegen je nach Bedarf komplett nach vorne oder hinten regeln.
http://www.youtube.com/watch?v=HvqQuC_8VrM&feature=related
Mr.Diesel
02.01.2012, 07:03
Learning by doing! Jezt ist es soweit und bald werde ich euch berichten können, wie groß, oder anders ein freelander2 Allrad zu fahren ist...
Diese Woche soll noch mein fast neuer 2.2 Td4 in rimini red fertig werden, freue mich schon sehr auf das leichtfüßige vorankommen:p
Als ich den Beitrag startete hätte ich gar nicht gedacht, dass ich so zu einem Freelander komme, aber oft gehts eben schnell, wobei eben auch die Zeit so schnell vergeht: Bald 3 Jahre, kann das sein? Vielleicht sind unsere LR Zeitmaschinen und wir wissen es gar nicht...
Moin zusammen,
Danke für die Infos.
So ganz kapier ichs trotzdem noch nicht:
Wenn die alle diese Haldex Kupplungen verbaut haben müsste doch sofort nach dem "Duschdrehen" die Kraft 50/50 verteilt werden. Und wenn dann ein Rad an einer Achse durchdreht und vlt ein anderes an der anderen Achse müsste ja direkt der Bremseingriff erfolgen um das achsdifferential "anzusperren" oder...??
Na, egal, jedenfalls hat mich der Dicke noch nicht im Stich gelassen bei Schneeglätte..Schneehaufen...Eisplatten...und das find ich gut...
R
scotlanddriver
02.01.2012, 12:25
Hallo Rainer,
also die Haldex Kupplung hat eine gewisse Vorspannung (% habe ich gerade nicht parat) , d.h. es wird die Kraft zwischen Vorder und Hinterachse verteilt , sobald dieses Gleichgewicht aus den Fugen gerät spannt die Haldex weiter bis die Kraft 50/50 verteilt wird. Diese Information bekommt die Haldex über die Steuerung die ihrerseits die ABS-Sensoren und das TC kontrolliert. Die Steuerung bewegt einen Stellmotor an der Haldexkupplung und diese verbindet variabel die Hinterachse zum Gesamtantrieb.
Also es ist eine Mischung aus mechanischer und elektronischer Antriebstechnik.
P.S. die Wirkung der Haldex Vorspannung kann man manchmal hören wenn man nach längerer Autobahnetappe eine ganz enge Kurve z.B. Hauseinfahrt fährt - dann knackst es vermehbar :D
man gut, dass Du das sagst.
ich dachte, es wär' meine Wirbelsäule...
toddiebandit
03.01.2012, 00:26
Hi,
Die Haldex Kupplug verteilt die Kraft auf die Vorder und Hinterachse, das ist richtig. Ich bin mir nicht sicher ob 50/50 aber ich denke das stimmt. die Vorderachse ja da im Normalbetrieb immer angetrieben. Der Freelander hat ja eigentlich Vorderradantrieb hat nur beim Anfahren und wenn die Haldex sperrt wird hinten mit angetrieben.
Wenn nun vorne die Traktion nachlässt wird mittels die Haldex in der Mitte gesperrt und Kraft an die Hinterachse gegeben. Wenn hinten noch ein weiteres Rad durchdrehen kann, durch die Differentiale die nämlich genau diese Eigenart haben das sie die Kraft immer an das Rad weitergeben welches den meisten Schlupf hat, geht es eigendlich nicht weiter. 2 Räder drehen durch und trotz Allrad steht man.
Und nun setzten die Bremsen ein und "sperren" das Achsdifferential so das Antriebskraft an das/die Räder verteilt die noch Griff haben.
Gruß
torsten
achtung, es gibt bei haldex mehrer versionen. der f2 der ersten generation hatte eine haldex version 3 die speziell mit haldex + lr für den f2 entwickelt wurde. diese version hatte keine vorspannung von 95:5 wie der f1, ab 2009 hat der f2 die version 4 der haldex, die sich grundlegend von der version 3 unterscheidet. wird ja schon weiter oben im thread drauf eingegengen. hier http://www.blacklandy.de/blboard/forum/showthread.php?t=26698&page=2 nochmal ein andrer thread zu dem thema und hier die erklärung der haldex versionen in wikipedia http://en.wikipedia.org/wiki/Haldex_Traction...
scotlanddriver
03.01.2012, 06:58
Hallo Hugo,
in Wikipedia steht:
Es existieren mehrere Generationen an Haldex-Kupplungen (1 bis 4, Stand 2009, siehe Weblinks). Der Sperrwert der Haldex-Kupplungen Generation 1 bis 3 wird hauptsächlich gesteuert vom Drehzahl-Unterschied der angetriebenen Achsen mit dem Ziel der Traktionsmaximierung.
Ausserdem steht dort:
Die außenverzahnten Lamellen sind drehfest mit der Eingangswelle (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Eingangswelle&action=edit&redlink=1) (Kardanwelle) verbunden
Es existiert somit sehr wohl eine geringe Vorspannung des Lamellenpaketes
klar gibt es eine gewisse vorspannung, aber die vorspannung von 95:5 wie in der haldex v2 oder beim alten f1 hat lr beim f2 wohlweislich weggelassen. letztendlich weiß sicherlich nur die techniker bzw. entwickler von lr oder haldex wie genau die vorspannung eingestellt ist, ob 100:0 oder kleiner ... auf jeden fall ist das umschalten auf 50:50 sehr schnell, das merkt man nicht wirklich. schon beim f1 ist das umschalten sehr schnell, ohne haldex, beim f2 ist es um einiges schneller :)
Mr.Diesel
03.01.2012, 08:48
Ich bin mir da nicht sicher, also nachsichtig sein:
Das Drehmoment wir ja auch unterschiedlich "weitergegeben!, nicht war?
Kann den nun im Freelander2 die Hinterachse das volle Drehmoment der Vorderachse übernehmen? (z.B VA steht auf Eis, ein schwerer Anhänger steht im Morast, HA steht auf griffigem, trockenen Beton)
VA wird gebremst, geht nun alle Kraft auf die Hinterachse. Kann sie denn über die Haldex Kupplung komplett übernehmen, oder stirbt er ab, weil VA komplett gebremst wird:rolleyes:
scotlanddriver
03.01.2012, 08:56
Hei Mr.Diesel,
soweit ich weiß werden 50 % nach hinten gegeben, das hiesse in dem von dir geschilderten Fall dreht die VA munter weiter durch und es wird durch das TC System versucht das jeweils schneller drehende Rad einzubremsen.
Nochmal ein interessanter Bericht zwischen Haldex (nur andere Abstimmung als im FL2) und X-Drive von Abenteuer Auto.
http://www.youtube.com/watch?v=QrQ765S-FiU&feature=related
Es wird auf das zuvor erwähnte Video Bezug genommen. Allerdings ist dieser Test nicht exakt der Gleiche. Hier steht nicht nur die Vorderachse oder die Hinterachse auf Rollen, sondern jeweilig die Linke oder Rechte Seite. Die Stärke des XDrive Systems (schlupffreie Verteilung der Antriebsleistung nach hinten) wurde hier etwas ausgetrickst bzw. nicht berücksichtigt.
Unter dem Strich benötigt der Audi etwas mehr Schlupf zum Regeln, was aber kein echter Nachteil ist. Hätte man auf dem XDrive Prüfstand vermutlich etwas mehr Gas gegeben, wäre auch der Audi hoch gekommen.
Da bei leichter Abwandlung des Tests beide annähernd gleich reagieren, sieht man, dass es nichts als Marketing war.
Und hier das Vergleichsvideo mit etwas mehr Drehzahl !
http://www.youtube.com/watch?v=IMfUrS98Kbk&feature=related
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