papajoe
26.03.2004, 14:44
Hallo an alle!
"Inspiriert" von dem Beitrag "wie lange hält eigentlich so ein TD5?" hätte ich mal ein paar Fragen und Anmerkungen.
Wir haben uns vor zwei Wochen einen 110er TDI Bj.11/96 gekauft. Nach über 15 Jahren Benz fahren (und das aus gutem Grund, nicht hauen!), haben wir uns den langjährigen Wunsch eines Landys erfüllt. Ob das hinsichtlich Zuverlässigkeit so clever war, wird sich noch herausstellen........
Aber warum habe ich eigentlich solche Gedanken?
Da habe ich über die Jahre Dutzende von 10-20 Jahre alten Diesel und Benziner-/8ern, 123ern und zum Schluß einen 124er 300TE mit meistens über 200tkm gefahren und habe mir nie Gedanken über deren Zuverlässigkeit gemacht.
Der Defender ist das jüngste, teuerste und noch dazu erste-Hand-scheckheftgepflegt-Auto, das ich jemals hatte und trotzdem das erste Auto, wo ich denke: Mal sehen, wie lange der hebt??
Nicht falsch verstehen, nicht, daß ich gedacht hätte, ein Landy sei mit einem "Vollausstattungs-Benz" gleichzusetzen; das ist einfach eine andere Baustelle und nur deshalb kam er in Frage. Wir wollten auch keinen weichgespülten Pseudo-Geländewagen, sondern einen Defender, weil das prima ist.
Was mich bewegt, ist die Frage, sind in diesem Forum - das ich super finde und das mir sehr bei der Entscheidung für einen 110er geholfen hat - größtenteils die Pechvögel der Landyszene versammelt? Es geht mir einfach nicht in den Kopf, das ein Fahrzeug, konzipiert für lange Reisen in (auch mitunter) unwegsamen Gelände nach 50 oder 60tkm mit kaputten Kopfdichtungen, Getrieben, Kupplungszylindern, Gelenkwellen oder Lenkgetrieben nur so um sich wirft.
Nach 12 Jahren Werkstatterfahrung fallen mir überhaupt nur 4 kaputte Getriebe ein und ein 2,5l Dieselmotor kann bei termingerechtem Zahnriemenwechsel und normaler Behandlung doch kaum vor 300tkm in die Knie gehen????
Klar, man muß die Kiste abschmieren, Edelstahlschrauben sind auch nicht verkehrt, weil die Spaßvögel seit Ende der 80er Jahre das Verzinken der Karosserien eingestellt haben (unglaublich eigentlich), aber gut!
Ich versuche mit allem Nachdruck, den Gedanken der Nichtzuverlässigkeit von mir wegzuschieben und wir hoffen, unseren Defender als einziges Familienauto lange Jahre problemlos zu fahren (Wartungsarbeiten und Verschleißteile mal ausgenommen).
Gibt es hier Leute, die einen Defender problemlos durch die Gegend bewegen? Rettet mir bitte den Ruf dieses Fahrzeuges!!
Gruß, Joe
"Inspiriert" von dem Beitrag "wie lange hält eigentlich so ein TD5?" hätte ich mal ein paar Fragen und Anmerkungen.
Wir haben uns vor zwei Wochen einen 110er TDI Bj.11/96 gekauft. Nach über 15 Jahren Benz fahren (und das aus gutem Grund, nicht hauen!), haben wir uns den langjährigen Wunsch eines Landys erfüllt. Ob das hinsichtlich Zuverlässigkeit so clever war, wird sich noch herausstellen........
Aber warum habe ich eigentlich solche Gedanken?
Da habe ich über die Jahre Dutzende von 10-20 Jahre alten Diesel und Benziner-/8ern, 123ern und zum Schluß einen 124er 300TE mit meistens über 200tkm gefahren und habe mir nie Gedanken über deren Zuverlässigkeit gemacht.
Der Defender ist das jüngste, teuerste und noch dazu erste-Hand-scheckheftgepflegt-Auto, das ich jemals hatte und trotzdem das erste Auto, wo ich denke: Mal sehen, wie lange der hebt??
Nicht falsch verstehen, nicht, daß ich gedacht hätte, ein Landy sei mit einem "Vollausstattungs-Benz" gleichzusetzen; das ist einfach eine andere Baustelle und nur deshalb kam er in Frage. Wir wollten auch keinen weichgespülten Pseudo-Geländewagen, sondern einen Defender, weil das prima ist.
Was mich bewegt, ist die Frage, sind in diesem Forum - das ich super finde und das mir sehr bei der Entscheidung für einen 110er geholfen hat - größtenteils die Pechvögel der Landyszene versammelt? Es geht mir einfach nicht in den Kopf, das ein Fahrzeug, konzipiert für lange Reisen in (auch mitunter) unwegsamen Gelände nach 50 oder 60tkm mit kaputten Kopfdichtungen, Getrieben, Kupplungszylindern, Gelenkwellen oder Lenkgetrieben nur so um sich wirft.
Nach 12 Jahren Werkstatterfahrung fallen mir überhaupt nur 4 kaputte Getriebe ein und ein 2,5l Dieselmotor kann bei termingerechtem Zahnriemenwechsel und normaler Behandlung doch kaum vor 300tkm in die Knie gehen????
Klar, man muß die Kiste abschmieren, Edelstahlschrauben sind auch nicht verkehrt, weil die Spaßvögel seit Ende der 80er Jahre das Verzinken der Karosserien eingestellt haben (unglaublich eigentlich), aber gut!
Ich versuche mit allem Nachdruck, den Gedanken der Nichtzuverlässigkeit von mir wegzuschieben und wir hoffen, unseren Defender als einziges Familienauto lange Jahre problemlos zu fahren (Wartungsarbeiten und Verschleißteile mal ausgenommen).
Gibt es hier Leute, die einen Defender problemlos durch die Gegend bewegen? Rettet mir bitte den Ruf dieses Fahrzeuges!!
Gruß, Joe