Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : heute gemeldet: Vollhybrid Freelander auf London Motor Show
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,567097,00.html
"Herzstücke des Grünen Wühlers sind vorn der bekannte 152 PS-Diesel, hinten ein Elektromotor mit permanent 34 und kurzfristig 48 PS und dazwischen eine Elektronik, die immer den optimalen Motorenmix wählt. Dafür hat Dowson das Terrain-Response-System, mit dem der Fahrer auf Knopfdruck alle Einstellungen von Autobahn auf Abenteuer, von Stadt auf Schnee und von Landstraße auf Schotterpiste umstellen kann, kurzerhand weiterentwickelt und um einen Eco-Modus ergänzt.
Wie bei einem konventionellen Hybridfahrzeug rollt dann auch der Geländewagen elektrisch an, stromert durch die Stadt und nutzt erst auf schnelleren Passagen die Kraft des Diesels. Und wenn es mal flott gehen soll, arbeiten beide Motoren auch zusammen. Was Erad allerdings von anderen Hybrid-Geländewagen unterscheidet, ist die Allradkupplung zwischen Vorder- und Hinterachse: Dank ihrer Hilfe kann der Wagen auch auf allen Vieren mit dem Elektro- oder dem Dieselmotor angetrieben werden."
Das ist dann mal das optimale Auto ....
Grüße
O.
Elten Delten
24.07.2008, 00:52
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,567097,00.html
"Herzstücke des Grünen Wühlers sind vorn der bekannte 152 PS-Diesel, hinten ein Elektromotor mit permanent 34 und kurzfristig 48 PS und dazwischen eine Elektronik, die immer den optimalen Motorenmix wählt. Dafür hat Dowson das Terrain-Response-System, mit dem der Fahrer auf Knopfdruck alle Einstellungen von Autobahn auf Abenteuer, von Stadt auf Schnee und von Landstraße auf Schotterpiste umstellen kann, kurzerhand weiterentwickelt und um einen Eco-Modus ergänzt.
Wie bei einem konventionellen Hybridfahrzeug rollt dann auch der Geländewagen elektrisch an, stromert durch die Stadt und nutzt erst auf schnelleren Passagen die Kraft des Diesels. Und wenn es mal flott gehen soll, arbeiten beide Motoren auch zusammen. Was Erad allerdings von anderen Hybrid-Geländewagen unterscheidet, ist die Allradkupplung zwischen Vorder- und Hinterachse: Dank ihrer Hilfe kann der Wagen auch auf allen Vieren mit dem Elektro- oder dem Dieselmotor angetrieben werden."
Das ist dann mal das optimale Auto ....
Grüße
O.
Liest sich alles prima. Nur wird man das auch teuer zahlen müssen. Und das Mehr bezahlte Geld fließt dann in die Herstellung des Hybridantriebs, der aus Elektronik, einem E-Motor und unzähligen Li-Ion Akkus besteht, die zu einem Großen zusammengefaßt wurden. Jeder hier hat ein Handy. Wie lang hält da der Akku, so dass er vom 1. Kauf-Monat noch 80% der Kapazität erreicht. 1 Jahr, 2 Jahre maximal, je nach Benutzung. Dann wird ein neuer Akku nötig.
Die Herstellung dieses Hybrid-Antriebs verbraucht ebenso Unmengen an Energie, das Fahrzeug wird um einiges schwerer. Mehr Technik, mehr Probleme...
Ob sich das wirklich ökologisch rechnet oder ob hier der Spritverbrauch nur gesenkt wird auf Kosten einer viel Treibstoff/Rohstoff-intensiveren Produktion, die wir am Ende auch bezahlen, das ist für mich die Frage. Wenn ich im Moment 20% weniger verbrauche, spare ich um die 30 cent pro Liter.
Auf 100km sind das 8x30 cent=2,40€ auf 1000km macht das 24€, auf 10000km 240€ auf 100000km 2400€...Was kostet der Hybrid? 8000€ mehr? Der Akku nach 3 Jahren? 3000€?
hm, ich fürchte mal der Hybrid wird in fünf Jahren für Europa schon deshalb der beste LR sein, weil es der einzige Antrieb ist, der noch angeboten wird/werden darf und den man in der Tendenz auch für Stadtdurchfahrten nutzen kann. Alternativ macht man ideologiegesteuert solche Autos durch irgendwelche Steuern oder so noch teurer, als sie durch Einbau von 2 m³ Elektroantriebstechnik überhaupt werden könnten.
Die Frage, ob das alles sinnvoll für die Menschheit ist, lass ich hier mal unbeantwortet. Die kürzlich angeordnete Biospritaktion hat jedenfalls schon mal mehr Hunger und Tod in die Welt gebracht.
Zur Verwendbarkeit von Akkus schreibt die Wikipedia: "Ein systembedingter Nachteil des Vollhybridantriebes sind die notwendigen größeren Energiespeicherkapazitäten, die durch höhere Eigengewichte den Nutzen verringern. Das kann jedoch durch Einsparungsmöglichkeiten an anderer Stelle (z. B. vereinfachtes Getriebe, Entfallen der Lichtmaschine und des Anlassers) teilweise kompensiert werden. Es ist allerdings auch zu erwarten, dass moderne Akkumulatoren wie z. B. Lithium-Polymer-Akkus oder auch Hochleistungskondensatoren diesen Nachteil noch weiter verringern."
Und für die Freunde der Power: Das zusätzliche Drehmoment eines Elektromotors liegt sofort an. Keine Anfahrschwäche und am Berg einen "Booster". ;)
In zehn Jahren dürfte bei vielen neuen Autos der Verbrennungsmotor ein optionales, zuschaltendes/zuschaltbares Zusatzteil zum Elektroantrieb sein. Dann kommt die Frage auf, wieviel Energie es kostet, auch noch diesen Antrieb gewichtserhöhend parallel zum Elektroantrieb einzubauen.
Grüße
O.
gibt es nun auch offiziell auf der lr homepage zu lesen ... hab den link hier http://www.blacklandy.de/blboard/forum/showthread.php?t=26505 gepostet ...
gruß
hugo
Antonius Birnstingl
24.07.2008, 06:48
Der Akku nach 3 Jahren? 3000€?
Hallo Elten!
Fürchte, damit wirst du nicht auskommen. Bei uns in der Nähe wird ein E-Boot gebaut, dass bis zu 56 km/h schnell ist (Motorboot-Niveau). Kaufpreis ca 120 bis 140T €. Angeblich nicht ganz die Hälfte für die Akkus (ok, die müssen noch leichter sein).
karsten 500
24.07.2008, 10:27
ich sach ma,
die bringen das teil weil sie damit den flottenverbrauch des Co2 ausstosses senken können, weil den hybrid als solches gibt es schon lange in der industrie, die firma Still baut seit jahren sowas. naja nicht ganz so, sind diesel/elektrische schlepper, aber das prinzip denk ich ist bis auf die zu schaltung des E-Motors gleich. um das mal vereinfacht auszudrücken.
und weil landrover ja eigentlich nur geländewagen/suv baut, ists für die natürlich doppelt schwer den zu senken. alle paar jahre ein neuer besitzer, der seinen senf dazu geben will. vielleicht sollten sie es so machen wie andere fahrzeugbauer, den freelander zb. auch nur mit frontantrieb anzubieten, der findet sicher auch seine abnehmer. und wird auch günstiger vom gewicht. ja, ich werd jetzt wohl auf den scheiterhaufen gestellt mit der aussage, aber, früher oder später werden sie es so machen müssen.
lg Karsten
Na da bin ich ja überrascht, aus euch werden ja noch ordentliche LandRover Fahrer, so kritisch wie ihr der neuen Technik gegenüber steht ;-)
Was ich aber noch net so ganz bei dem LR-Hybrid verstanden hab ist das Antriebssystem. Dieselmotor vorne, entweder Front- oder Allradantrieb.
E-Motor hinten, entweder Heck- oder Allradantrieb.
Oder alles zusammen, hab ich das richtig verstanden?
Was mich bei allen bisherigen Hybriden stört ist, daß man die Akkus net nachts an der Steckdose aufladen kann (zB für den zeitweiligen nur Stadtverkehr).
Ich find das System von Jeep gut, das die in der Wranglerähnlichen Studie verbaut haben. Pro Achse nen E-Motor, ne kleine Batterie und nen kleinen Diesel-Stationärmotor als Generator, um die Akkus wieder aufzuladen.
was ich so gehört habe, könnte es da theoretisch bald viele varianten geben:
a) Akku-Packs an der Tanke tauschen
b) Steckdose
c) nur Ladung durch Verbrenungsmotor und Bremsenergie
d) das Projekt Auto wie Handys anzubieten (ich zahle für die km/Akuus, nicht für das teil)
und: Kombinationen davon
Grüße
O.
als ich von Kauf der Marke LR durch Tata gehört habe, war mein erster Gedanke: da stimmt der Durchschnittsflottenverbrauch dann wieder, wie auch bei VV/Porsche ..
Grüße
O.
karsten 500
24.07.2008, 16:37
als ich von Kauf der Marke LR durch Tata gehört habe, war mein erster Gedanke: da stimmt der Durchschnittsflottenverbrauch dann wieder, wie auch bei VV/Porsche ..
Grüße
O.
bei porsche hast du wohl recht, da ist die stückzahl sogar geringer als bei landrover, bei vw, must du die ganze pallette sehen die der konzern anbietet, die haben eine jahrestückzahl, da kannst du porsche und landrover noch locker mit unterbringen, aber das ist nun mal wenn man vollumenmodelle baut. da kann man denn auch mal son trecker von touareg V10 TDI anbieten, der fällt dann in der gesammtwertung beim Co2 nicht auf. aber wenn landrover vor allen anderen mit dieser technik auf dem markt anfängt haben sie die nase vorn, jedenfalls ein paar monate, für die stadt ists ne klasse sache, mit E-motor zu fahren, von der abgasbelastung mal abgesehen die da während der fahrt bei 0 ist, der geräuschpegel ist auch nicht zu verachten. aber, es gibt die sache nicht umsonst, da kannst du locker von 45-55 t€ ausgehen. und billiger werden sie nicht, ist fast so wie bei dem 3l-Lupo von VW, als er seine entwicklungskosten drin hatte wurde er vom markt genommen. aber das ist eine andere geschichte :D
bei uns überlegt die stadt stromtankplätze in der city versuchsweise aufzubauen, mal sehen wann sie es umsetzen. dann ist das problem was Landyxt beschrieben hatte auch geschichte. aber eins ist gewiss, diese antriebstechnik wird kommen, wir können nur hoffen das es auch finanzierbar wird. und da seh ich die vollumenbauer klar im vorteil.
lg Karsten
Hallo @ all,
so jetzt stelle ich mich mal ganz dumm :D.
Ich habe zu diesem Thema nur drei Fragen:
1. Der doofe, dicke Gabriel sieht sich hier in D / der EU als Weltverbesserer, weil er ja Bahn fährt (und sein Chauffeur mit dem A8 hinterher kommt).
Frage: wann platzt der Heckenpenner endlich, und befreit die Welt von sich, denn das was der an Co2 verbal und rektal ausstösst, möchte ich eher nicht wissen. Naja, verbal wissen wir es ja (entspricht einer Flottenlösung), und das andere will ich wohl auch gar nicht wissen :(.
(Dennis, nicht böse sein, ist nur meine Meinung).
2. Der Hybrid ist doch genau wie z.B. der DPF eine Farce. Was nützt mir und der Umwelt der DPF, wenn ich ihn, wie immer wieder berichtet, durch "Freibrennfahrten" reinigen muss. Ich hatte zwar noch nie die Aufforderung dazu, und bleibe auch hoffentlich weiter davon verschont, aber das ist doch Bullshit.
Das Ding erinnert mich an diesen Sinnfreien Spruch "Wozu Atomkraftwerke, Strom kommt doch aus der Steckdose".
Genau wie der Hybrid. Ausser mehr Gewicht bringt er in meinen Augen überhaupt nichts. Schaut euch doch mal die tatsächlichen Verbrauchsangaben von diesen ach so tollen Fahrzeugen an.
Klar, in den Testzyklen zur Ermittlung des "Normverbrauchs" bringt er eine schöne Zahl aufs Papier. Das war es aber auch schon, und im realen Leben!?!
Das Problem dabei, bei der Ermittlung dieses Wertes wird der Verbrennungsmotor so gut wie gar nicht beansprucht, also ein SUPER Durchschnittsverbrauch / Co2-Ausstoss, aber den habe ich ja beim Freely auf dem Papier jetzt auch schon :D:D.
Ich will mich ja nicht beschweren, aber das wahre Leben sieht doch etwas anders aus.
Frage: Wessen Gewissen beruhigt soetwas wirklich?
3. Der allgemeine Umweltwahnsinn.
Wenn ich manche Argumente bzgl. Umweltschutz aus Brüssel (und von meinem Freund Gabriel) verfolge, frage ich mich wirklich ob ich ein Gehirnamputierter Vollidiot bin. Wie weit wollen die uns eigentlich noch entmündigen???
Siehe Feinstaubplakette und Umweltzonen. Kann mir mal einer eine solche Zone nennen, in der sich der Feinstaub verabschiedet hat, und in der es noch einen florierenden Einzelhandel gibt?????? Ich glaube kaum. Da fällt mir der Wendelin von Porsche ein. Seine Aussage war ungefähr so: "Glauben sie ernsthaft, das man mit lustigen, kleinen Wagen (Fiat 500???) aus Italien die Welt retten kann"???
Frage: was ausser 5,00 € weniger in der Börse bringt mir dieser hässliche rote, gelbe oder grüne Aufkleber????
Fazit: Landrover muss ja in den sauren Apfel beissen, und diesen Hype mitmachen, denn sonst wäre wohl bald Schicht im Schacht. Ich pers. halte das alles für eine Hysterie, die keinem etwas bringt, ausser den Herstellern Kopfschmerzen, uns Mehrausgaben beim Fahrzeugkauf und der EU mehr Einnahmen. Eine sinnvolle Entwicklung, ohne Zwangsvorgaben durch irgendwelche Weltfremden Bürokraten würde sicher allen mehr bringen, aber das lasse ich jetzt mal im Raum stehen.
P.S.: wenn das mein letzter Beitrag war, ist der Dicke aus Berlin gekommen (natürlich mit der Bahn) und hat sich auf mich draufgesetzt (was das Ende bedeutet), weil ihm irgend ein Dozent meinen Beitrag vorgelesen hat, denn selber Lesen........... naja, ich weiss ja nicht.
Ich hatte euch alle gerne, sogar XT :D:D:D:D.
Ach Olaf, da bin ich ja ganz gerührt.
Nachdem jetzt bekannt ist, daß die Zonen nix für die Feinstaubbelastung bringen, wird es heißen, es geht ja net nur um den Feinstaub, heißt ja auch Umweltzone ...
1. [snip]
Frage: wann platzt der Heckenpenner endlich, und befreit die Welt von sich,
Keine Ahnung. Schick Ihm doch noch ein paar Sahnetorten. Wahlweise zum Essen oder fürs Gesicht ...
2. Der Hybrid ist doch genau wie z.B. der DPF eine Farce.
Au contraire, mon ami. So wie ich das sehe sind die Tasachen folgende.
Die Elektromotoren sind nicht das Problem. Effizenz, Baugröße, Gewicht und Verschleißarmut (=Langlebigkeit) haben die Hersteller weitgehend im Griff. Auch die Steuerung stellt wohl nicht das Problem dar. Was den Herstellern aber Kopfzerbrechen bereitet ist der Energiespeicher! Teuer, groß, schwer und nicht besonders haltbar im Alltagsbetrieb.
Deswegen haben die Hersteller (auch meiner Meinung nach) im Moment nur folgende Wahl:
Reine Elektrofahrzeuge (Plug-In-Hybride) die teilweise ziemlich asketisch anmuten: (vergleichsweise) teuer, oft nur geringe Reichweite, fast völlig fehlende Infrastruktur zum Aufladen, Ladezeiten oft nicht praxistauglich.
Oder den Zwischenweg über (Mild-, Voll-)Hybride: Teilelektrobetrieb, Batterien dimensioniert für kurze vollelektrische Fahrten, Verbrenner zur Unterstüzung oder für "Überland" (Verbrenner hängt mit am Antriebsstrang) = paraleller bzw. Mischhybrid.
Oder der Verbrenner dient nur zur Aufladung der Batterien (Verbrenner hängt NICHT mit am Antriebsstrang) = serieller Hybrid.
Letztere Variante macht wohl als Übergang wegen der noch mangelhaften Energiespeicher am meisten Sinn, ist jedoch für jede Fahrzeugklasse zu prüfen. Bei einem zwei Tonnen SUV währe wohl (wie LR plant) eine Mischhybrid am Besten.
Sollte irgendwann einmal die Frage des Energiespeichers und der Ladeinfrastruktur gelöst sein, kann man bei seriellen Hybride relativ einfach den Verbrenner samt Tank "weglassen" und die Batterie tauschen.
3. Der allgemeine Umweltwahnsinn.
Zustimmung. Die verschwendeten Gelder wären bei der Förderung der Ladeinfrastruktur bzw. der Entwicklung von effizienteren Energiespeichern wohl wesentlich sinnvoller aufgehoben. Aber da die "Öko Mafia" ja fordert sofort und jetzt "irgendetwas zu tun", muss halt schnell etwas Populistisches her. Etwas was man sofort "sieht". Ottonormalsteuerzahler wird täglich das schlechte Umweltgewissen eingeprügelt, da hinterfragt man solche Maßnahmen nicht mehr großartig...
karsten 500
25.07.2008, 07:13
klar machen die uns was vor, wären ja sonst keine politiker :D
aber bleibt uns eine andere wahl? wir müssen da mitmachen obs uns passt oder, und kräftig zahlen dürfen wir auch dafür, nur darum gehts.
dieser plackettenwahn ist auch ein witz, schon die herstellung von diesen plaketten kostet energie und verursacht feinstaub:D
ach was warn das noch zeiten wo man fahren konnte was man wollte weil man es sich leisten konnte.
lg Karsten
berlin_fuzzy
25.07.2008, 08:14
was ich so gehört habe, könnte es da theoretisch bald viele varianten geben:
a) Akku-Packs an der Tanke tauschen
b) Steckdose
c) nur Ladung durch Verbrenungsmotor und Bremsenergie
d) das Projekt Auto wie Handys anzubieten (ich zahle für die km/Akuus, nicht für das teil)
und: Kombinationen davon
Grüße
O.
Hallo,
es gibt noch eine andere Version:
Man bekommt vom Energieversorger eine monatliche "Flatrate" für den Strom zum Laden des Fahrzeugs. Dafür bekommt der VErsorger einen Energiespeicher. Geladen wird nachts wenn Energie übrig ist, tagsüber darf der Energieversorger vom stehenden Fahrzeug (in der Garage) Energie entnehmen, und ins Netz einspeisen.
Solche Modelle werden bereits in Kalifornien gerechnet - wenn sich Elektroautos immer mehr durchsetzen, dann wird das kommen.
Wir werden auch in Zukunft große Geländewagen fahren können, aber die Antriebsarten und Energiearten werden sich verändern.
Wir werden auch in Zukunft große Geländewagen fahren können, aber die Antriebsarten und Energiearten werden sich verändern.
Na aber ob sich das rechnet? Die ganzen E- Motoren sind doch auch wieder schwer.
Einer, der das Schütteln beim "Anlassen" erzeugt,
Einer, der irgedwas, das obtisch nach Ruß aussieht, ausbläst.
Der Sound muß ja auch erst mal erzeugt werden.
...
Ich find das einfach einfacher mit nem alten Tdi ;-)
Landvogt
25.07.2008, 11:16
Hallo Leute,
die Hybridtechnik ist ja schon seit einigen Jahren erfolgreich im Baumaschinenbau im Einsatz. Liebherr baut riesige Muldenkipper mit Radnabenmotoren (http://www.liebherr.com/me/products_mc.asp?menuID=106220!2044-0). Die Technik funktioniert also, ist nur die Frage wo sie Sinn macht und in welcher Form? Jeep (ich weiss, das Wort ist böse, aber die heißen nun mal so) hat einen Prototypen mit Radnabenmotoren und einem kleinen Diesel für die Ladung der Batterien vorgestellt und das Ding verbraucht irgendwas um die 4l, wenn ich mich recht erinnere. Mir will einfach nicht in den Kopf warum diese Technik noch nicht in Serie zu haben ist? Das Batterieproblem ließe sich doch damit lösen, der Verbrennungsmotor kann ja ständig nachladen und liefe dabei sogar in einem sehr verbrauchsgünstigen Drehzahlbereich. Also warum diese will-und-kann-nicht-Lösung mit dem Hybrid von Toyota und nun auch LR?
Die Infrastruktur für Plug-in sollte ja wohl mehr als vorhanden sein! Oder wer hat keine Steckdose zu Hause?
Nur, dass dann der Dicke aus Berlin (Gabriel) Probleme mit seinem Atomausstieg bekommt. Den ganzen Strom aus Kohle zu machen dürfte schwierig und dreckig werden und dass man das nicht mit Solar- und Windkraft hinkriegt sollte eigentlich auch jedem klar sein.
Also irgendwie ist es schon spannend zu sehen wo die Reise hingeht. Ich werde mir jedenfalls nicht so ´n Mode-Öko-Auto kaufen so lange nicht klar ist was wirklich zukünftig angesagt ist! Da kaufen sich reihenweise Leute so ´ne Hybridschüssel und die Experten sagen alle, dass das ´ne Übergangslösung ist. Da kauf ich mir jetzt ein Auto, für richtig teuer Geld und dann ist das Antriebskonzept in ein paar Jahren überholt und keiner will das Ding mehr haben. Da müsste ich doch mit ´nem Hammer geprügelt werden!
Es gibt momentan so viele Konzepte, z.B. BlueTec Diesel; DiesOtto; 3 verschiedene Hybridantriebe; Plug-In Elektroautos; Brennstoffzelle (soll auch wieder eher möglich sein wegen der neuen Litium-Ionen-Aukkus); Verbrennungsmotor mit Wasserstoff (fährt schon im Großversuch bei BMW im 7er); Solarautos; usw.
Fazit: Ich fahr meinen Trecker und guck mir das alles erstmal in Ruhe an!
Gruß,
Dennis
P.S.: @Olaf: Ich fand deinen Beitrag klasse und mag den Dicken auch nicht! :D
Hallo @ all,
also, zuerst die gute Nachricht, ich bin noch da ;).
Ich habe in meinem Job auch jeden Tag mit Sanierung, Energieeinsparung usw. zu tun. Neben meinem Beruf noch die Ausbildung zum Energieberater im Handwerk und darf so z.B. auch Energieausweise für Gebäude erstellen (Danke für den Applaus).
Kurzum, ich behaupte mal, ich weiss wovon ich rede.
Natürlich ist es wichtig die Umwelt zu schonen, Energie einzusparen, und die Entwicklung dahin voranzutreiben.
Was mich halt extrem ärgert ist einfach diese völlig unsinnige "Panikmache" von oben.
Nur mal ein Beispiel. Ich habe viele Kunden, die nach extrem hochwertigen Wärmeschutzverglasungen (früher war es mal der k-Wert, jetzt U-Wert) fragen. Heute gibt es Iso´s mit U-Werten von ca. 0,5 - 3.0. In der Regel wird heute 1.1 verbaut.
Es kommt natürlich immer auf die Einbausituation an, aber da werden oftmals Perlen vor die Säue geworfen.
Wenn ich jetzt einen Kunden "unglücklich" berate, und ihm vieleicht 0,6er Glas aufschwatze, oder er es eh will und ich ihm dieses dann verbaue, zahlt er dafür einen Betrag X mehr.
Das Problem dabei ist einfach, das sich dieser Betrag X wahrscheinlich nicht wieder amortisiert, da einfach die weitere Einsparung durch das noch höherwertige Glas diesen Betrag X nicht wieder einbringt.
Also, von meiner Kaufmännischen Seite sicher nicht der richtige Weg, aber bei mir hat sich dafür noch nie ein Kunde beschwert, das ich ihn "über den Tisch gezogen habe". Natürlich verbauen wir diese Gläser auch, aber es muss halt alles zusammen passen.
Damit will ich nur sagen, das den Leuten etwas suggeriert wird, was oftmals einfach unnütz und unsinnig ist.
Deshalb auch meine Zweifel an der Hybridtechnik. Sicher gibt es wie T@oo, Dennis etc. schreiben diverse Systeme die sicher super funktionieren, nur es ärgert mich wenn der Dicke aus Berlin schreibt, wir sollen Hybridautos fahren, ist ja gut für die Umwelt. Denn wie schon im vorigen Beitrag geschrieben, gerade bei diesen Fahrzeugen ist der tatsächliche Verbrauch und Co2-Ausstoss deutlich höher, als das, was auf dem Papier steht.
Irgendwie nur halb gar, die ganze Angelegenheit.
Die Infrastruktur für Plug-in sollte ja wohl mehr als vorhanden sein! Oder wer hat keine Steckdose zu Hause?
Ist sie nicht. Natürlich hat (in der Regel) jeder eine Steckdose daheim. Aus einer normalen 230V/16A Steckdose (bei 2,5mm² ! Bei 1,5mm² ur 10A !) darf ~3300 VA dauerhaft entnommen werden (Leitungsverluste !). Rechnen wir also der Einfachheit halber mit 3,3 kW. Eine grosse CEE Dose mit 400V/25A läge ca bei 9,5kw. Wie lange braucht also eine Batterie vernünfitiger Kapazität um aufgeladen zu werden? Dazu folgendes aus einen Text zum Prius:
Beide Batterien sind Nickel-Metall-Hydrid-Speicher mit einer Kapazität von je 6,5 Amperestunden und einer Spannung von 202 Volt. Ein Ladevorgang an der Steckdose dauert zwischen 60 und 90 Minuten. Rein elektrisch bewegt, erreicht das Fahrzeug eine Spitzengeschwindigkeit von 100 km/h und schafft eine Strecke von rund 13 Kilometer.
13 Kilometer für 60 bis 90 Minuten Ladezeit! Nicht praktikabel. Und unterwegs? Mal eben beim Bäcker aufladen? Oder (praxisnäher) beim Arbeitgeber auf dem Firmenparkplatz? Und wer zahlt? Wie wird abgerechnet? Micropayment per Handy? Wie wird die Steckdose gegen Stromdiebe gesichert? ...
Akkuwechsel an der (ehemaligen ..) Tankstelle?
karsten 500
25.07.2008, 21:35
bei mir ist die steckdose im günstigten fall 70m vom auto weg, und im ungünstigsten 150m.
also, is nix für vatis sohn...
lg Karsten
elastico
19.01.2012, 09:34
Tja - nun haben wir 2012 und einen Hybriden FL2 kann ich nicht finden :)
Offenbar hat man da an anderer Stelle auch gerechnet und ist zum Schluss gekommen, dass das wohl nicht genügend Kunden bezahlen würden.
Zusätzlicher E-Motor und Akkus bedeuten auch zusätzliches Gewicht, womit natürlich auch wieder ein höherer Verbrauch einher geht. Ob sich das am Ende wirklich hätte rechnen können? Ich bin da skeptisch.
Es lohnt sich manchmal die Einleitung auch zu lesen, in dem Artikel steht:
"...Schade nur, dass die Zukunft noch ein bisschen warten muss. Denn bislang gibt es das Erad-System in genau zwei Prototypen, bei denen Land Rover noch niemand Fremden hinters Steuer lässt. Und einen Termin für den Serieneinsatz will Entwicklungschef Hodgkinson noch nicht nennen. "In der nächsten Dekade", ist alles, was ihm dazu zu entlocken ist...."
Also zwischen 2010 und 2020 und da hat LR / RR noch mind. 8 Jahre Zeit.
elastico
19.01.2012, 10:35
hehe - schon klar. Ich hatte bei meiner Web-Suche aber auch Artikel (Motorzeitschriften, Spiegel, etc.) gefunden. In einigen wurde das IIRC für 2010 oder 2011 angekündigt.
ist aber oft so bei diesen Motor-Shows. Da werden tolle Konzepte vorgestellt, die man aber oft niemals wirklich kaufen kann :)
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