Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ölverlust, einseitig ziehende Bremsen und Tüv
Hallo zusammen,
der Tüv-Termin an meinem 88er ist schon überfällig, leider "markiert" meiner wie jeder anständige Landy etwas.
Mich stört das weniger, aber was sagt der TÜVler dazu? Kann der mir die Plakette verwehren?
Und wie einseitig darf die Trommelbremse bei der TÜV-Bremsprobe sein? Gibts da eine Toleranz?
Gruß und Danke
Peter
ThomasStgt
31.12.2007, 07:13
Hallo Peter,
ich hate das gleiche Problem mit der Ölerei. War beim TÜV Bernhausen kein Problem. Wurde allerdings als kleiner Mangel festgehalten. Zu den Bremsen hab ich keine Erfahrungen.
Gruss Thomas
Wenn Du schon spürst, dass die TB einseitig zieht, dann wird es wohl zuviel sein. Grundsätzlich sollte die beidseitig gleich ziehen, dass lässt sich auch so hinbekommen.
Grüße, Guido
ölverlust...
saubermachen, eine kurze artgerechte ausfahrt,
dann tüv fahren und gut
bremsen...
grundsätzlich zur eigenen sicherheit keine kompromisse eingehen...
mein tip:
lass es richten
Hallo
Wie das Szenario beim TÜV vor sich geht, kenne ich leider nicht. In der Schweiz ist es aber ein alter Trick, sich in der Nähe der MFK-Prüfhalle nochmals unters Auto zu legen und die Leckstellen etwas abzutrocknen. Funktioniert natürlich nur bei geringen Ölverlusten und ist auch nur dann vertretbar *grins*.
Wegen Trommelbremsen: die lassen sich mit geringem Aufwand richtig einstellen. Ist im Werkstatthandbuch beschrieben (oder sogar im Benutzerhandbuch?). Und mit ein paar Vollbremsungen merkt man schnell, ob's passt. Die Kiste fährt sich dann auch viel sicherer.
Greez
Roland
MOEFRIDA
31.12.2007, 11:13
Hallo,
sehe du kommst auch aus meiner Nähe.
Bring ihn doch einfach zum Allrad-Baus, der bringt dich schon übern Tüv;)
Grüße aus Kleinostheim!
achja, wo ölt er denn genau?
bremsen...
grundsätzlich zur eigenen sicherheit keine kompromisse eingehen...
mein tip:
lass es richten
Ich finde, gerade beim Serie sind die möglichen Defektquellen die für ungleichmässiges Ziehen der Bremsen sorgen können, sehr übersichtlich. Es können sein;
-undichter Simmering zum Achsrohr hin der dafür sorgen kann das die Bremsbeläge bei einer Trommelbremse verölt sind
-undichter Radbremszylinder welcher ebenfalls die Bremsbeläge verölt
-falsch eingestellt (auf einer Seite zu nah oder zu weit)
-verglaste Beläge (dagegen hilft anschleifen der Beläge mit grobem Schleifpapier)
Mehr fällt mir nicht ein.
""In der Schweiz ist es aber ein alter Trick, sich in der Nähe der MFK-Prüfhalle nochmals unters Auto zu legen und die Leckstellen etwas abzutrocknen. Funktioniert natürlich nur bei geringen Ölverlusten und ist auch nur dann vertretbar *grins*.""
....Roland ,ich glaubte das auch bis ich erfahren habe das der alte trick auch den pruefern bekannt ist ,mein nachbar der diesen beruf macht hat mir schon viele lustige geschichten erzaehlt wie sie den "tricklern" auf die "dreckige" schultern klopfen und fragen warum er denn kies ,sand oder gras auf dem ruecken hat..:-)))....es kommt auf den pruefer an...die meisten wissen auch dass es fast unmoeglich ist ein oldtimer (und erst recht ein englaender) furztrocken zu haben...und druecken meistens ein auge zu.....auch wenn der abtrocknende kunde meint er sei schlau gewesen...:-)
Wie Philip schon schreibt, ein vernuenftiger Pruefer weiss, dass die Wagen nicht echt trocken sein koennen. Wenn das also jetzt kein Drama ist und der ganze Antriebstrang von einer feuchten Kitschicht umschlossen ist ...
Bremse ungleichmaessig - ja, da gibt es eine Toleranz auf dem Bremsenpruefstand. Aber nagel mich jetzt nicht auf die Zahl fest. 10% Differenz sind wohl ueberhaupt kein Thema.
Gruss
Volker
Ja wegen dem ungleichen bremsen ist es schon so wie guido schreibt : das laesst sich hinbekommen :-)
Manchmal mit sehr viel geduld ,aber wenn alle teile in ordnung sind (+abgenuetzte gewechselt sind),dann richtig eingestellt sind ,auch mehrmaligem unter den landy kriechen,bremst auch ein series gleichmaessig.
Ich habe auch bei den landy's an denen ich am meisten muehe gehabt habe,z.b auch nach verschiedene probe fahrten,bremsen auseinander nehmen ,nachstellen etc......am schluss war der grund immer irgend etwas das falsch eingestellt/nochmals entlueften, bzw auszutauschen war.
In einem fall an dem ich fast aufgab weil ich sicher war alles richtig gemacht /ausgetauscht zu haben....habe ich schluss endlich gemerkt dass auf einer seite die nachstell scnecken von dem vorbestitzer umgekehrterweise montiert worden sind.....so haette ich noch lange einstellen koennen ,es waere immer falsch gewesen..:-)
Meiner erfahrung nach , sind die pruefer elastischer wenn sie ein gepflegtes und sauberes fahrzeug vor sich haben ,beider letzten kontrolle fragte mir der pruefer ob ich nicht noch blumen auf's chassis malen wollte (es war schoen sauber und lackiert)
aber ja es ist schon war...manchmal findest du ein pruefer der sofort mit dem eisen and die blattfedern geht (spiel der buchsen kontrollieren...) andere male schauen sie nur die grund funktionen an...und laecheln dass sie inmitten den taglichen (langweiligen?) modernen auto's noch etwas spezielles sehen koennen wer hat nicht gern ein bisschen abwechslug an der arbeit. :-)
Also, zur allgemeinen Info:
bei der (Fahr)-Bremse ist eine Toleranz von 25% zulässig
bei mir: VA 290 - 230 --> 20,7%
HA 250 - 230 --> 8 %
bei der Feststellbremse sind´s sogar 45%
bei mir: 170 - 130 --> 23,5%
ausgehend vom höheren Wert.
Das ist mächtig viel.
Übrigens, habe seit heute früh TÜV :-)
Danke für eure Ratschläge.
Gruß
Peter
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