Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Luftfilter reinigen
Moin,
nachdem ich nun den neuen Verteiler und neue Zündkerzen eingebaut habe, wollte ich noch den Luftfilter reinigen.Da mein Verbrauch, auch mit noch so umsichtiger Fahrweise, im Stadtzyclus nicht unter 17-18 l fällt, aber wo ?(
Alle Tankstellen haben mich abgewimmelt "sowas machen wir nicht" Selbermachen wäre auch möglich,aber wohin mit dem Sprit ?
BookWood
14.05.2007, 11:30
Sprit? Was meinst Du?
Öl auskippen, neues Öl rein, das Metallgewebe einfach mit einem Kompressor durchpusten, fertig. Wolltest Du den mit Sprit spülen?
Viele Grüße,
Peter
paul nacke
14.05.2007, 13:52
Hallo Rollo,
kippe den Sprit vom Reinigen zu Deinem Altöl.
Und das gibt man ja an den bekannten Sammelstellen ab.
Die Verwerter rafinieren das Zeug eh!
Grüße
Paul
paculameister
14.05.2007, 14:04
Die Reinigung des Filters steht bei mir auch noch an. Welches Öl kann ich denn da reinkippen und wieviel? Im Augenblick schwimmte der untere Filter nur knapp bis zur Hälfte im Öl. Das scheint mir wenig, aber ich kann mich ja auch irren.
Daniel
BookWood
14.05.2007, 14:10
Da kann das billigste rein, sogar dein Altöl. Das Öl sorgt nur dafür, daß etwaige Partikel, die in der angesaugten Luft sind, im Öl 'kleben' bleiben. Ein Partikelfilter sozusagen. :D
Am Behälter sollte eine Markierung eingeprägt sein, bis zu dieser solltest auffüllen.
Viele Grüße,
Peter
paul nacke
14.05.2007, 14:12
Original von paculameister
Die Reinigung des Filters steht bei mir auch noch an. Welches Öl kann ich denn da reinkippen und wieviel? Im Augenblick schwimmte der untere Filter nur knapp bis zur Hälfte im Öl. Das scheint mir wenig, aber ich kann mich ja auch irren.
Daniel
Hallo Daniel,
ich verwende das gleiche Öl wie für den Motor 15W40.
Im Untereil des Luftfilters ist eine makierung MAX, bis dahin müßte das ein 1/2 Liter sein wenn ich mich nicht irre.
Viel Erfolg
Paul
Edit: Upps Peter war schneller !
paculameister
14.05.2007, 14:21
o.k., dann fehlt bei mir wohl knapp die Hälfte. Markierung hab ich nicht als solche erkannt. Ich dachte die eingeprsste Linie ist so eine Art Rallystreifen ;-)
Danke
Daniel
Noch ein Tip: für den Winter habe ich dünneres Öl (0W..) benutzt, weil er damals mit dem dicken schlecht geatmet hat. Wechseln aber nicht vergessen.
Gruß
Dom
BookWood
14.05.2007, 17:00
Original von dom
Noch ein Tip: für den Winter habe ich dünneres Öl (0W..) benutzt, weil er damals mit dem dicken schlecht geatmet hat. Wechseln aber nicht vergessen.
Gruß
Dom
Atmet deiner denn durch das Öl hindurch? Der Luftstrom wird doch lediglich über das Öl hinweggeleitet. Daher kann es eigentlich nicht sein, daß er dadurch schlechter geatmet hat.
Viele Grüße,
Peter
Moin,
danke für eure Antworten.@ Paul hast Recht is ja auch nicht soviel.
@bookwood
äääh, ich dachte, das ist das Prinzip des Ölbadfilters, daß die Luft durch das Öl gurgelt, also von oben hinein in den inneren Zylinder (der ja unten im Öl tunkt), durchs Öl, seitlich in den äußeren Zylinder wieder hoch und dann in den Schlauch zum Vergaser, oder? ?(
Wenn nicht, habe ich das völlig falsch verstanden. :baby:
Aber: ich hab's gemerkt, als sich letzten Winter irgendwann mal der Anschluß oben am Vergaser gelöst hatte, sodaß er Frischluft gezogen hat, und er ist noch nie so gut angesprungen, besser am Gas hing er auch, im Kaltzustand. Anschluß wieder befestigt, alles wieder beim alten (röchel, hust). Aha-Erlebnis, also Öl (was übrigens aus dem Herbst neu war) durch dünneres ersetzt, viel besser.
Hm. Kann mal jemand sagen, ob das so stimmt?
Dom
BookWood
15.05.2007, 09:55
Original von dom
@bookwood
äääh, ich dachte, das ist das Prinzip des Ölbadfilters, daß die Luft durch das Öl gurgelt, also von oben hinein in den inneren Zylinder (der ja unten im Öl tunkt), durchs Öl, seitlich in den äußeren Zylinder wieder hoch und dann in den Schlauch zum Vergaser, oder? ?(
Hm. Kann mal jemand sagen, ob das so stimmt?
Dom
Ja, das würde mich nun auch wirklich mal interessieren, wie das funktioniert. Ich habe das so verstanden, daß der Luftstrom nur übers Öl streicht, nicht hindurch. Nun bin ich aber sehr interessiert an einer Auflösung. :)
Viele Grüße,
Peter
BookWood
15.05.2007, 10:18
Das habe ich bisher hierzu gefunden:
"Bei den ersten Luftfiltern bestand das Filterelement aus einem Drahtgestrick, umhüllt von einem Metallgehäuse. Diese sogenannten „Ölbadluftfilter“ funktionierten durch physikalische Strömungen: Durch die Umlenkung der Luftströmung im Stahlgestrick wurde ein Siebeffekt erzeugt, der für die Schmutzabscheidung genutzt wurde. Um den Schmutz zu speichern, wurden die Stahlgestricke mit Motorenöl benetzt. Diese Filtereinsätze mussten dann regelmäßig auseinandergebaut, mit Waschbenzin gereinigt und anschließend wieder eingeölt werden."
Und dies hier bringt wohl Aufklärung:
"Ölbadluftfilter: Die vom Motor angesaugte Luft trifft zunächst senkrecht auf ein Ölbad und wird dort umgelenkt. Dieser scharfen Umlenkbewegung können die Staubteilchen nicht folgen und gelangen auf das Ölbad, wo sie sofort benetzt und gebunden werden. Gleichzeitig werden durch den Luftstrom Öltröpfchen bis in den Stahlwolleeinsatz mitgerissen und der Filtereinsatz wird somit zum Naßfilter und hält dadurch auch die feinsten Staubteilchen zurück. Bei Stillstand des Motors tropft das Öl wieder aus dem Stahlwolleeinsatz in das Öl zurück, hierbei wird der Staub aus dem Filtereinsatz ausgewaschen und im Ölbad eingelagert. Die Wartung des Ölluftfilters beschränkt sich meist auf den Ölwechsel, wobei der Ölstand genau nach Markierung eingehalten werden muß. Filter dieser Bauart dürfen während des Betriebes geneigt werden."
Also wird der Luftstrom nur über das Öl, nicht durch das Öl hindurch gelenkt. Aber einen Moment war ich doch unsicher geworden ... :)
Viele Grüße,
Peter
und füll wirklich nicht zuviel öl rein, sonst fängts an zu blubbern 8o :D
paculameister
15.05.2007, 12:04
na vielleicht klingt er dann ja wie ein V8 :D
paul nacke
15.05.2007, 12:06
Original von paculameister
na vielleicht klingt er dann ja wie ein V8 :D
8o 8o 8o :D :D :D
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