pacali
18.01.2005, 16:32
Um Euch meine Erfahrungen mitzuteilen versuche ich mich möglichst kurz zu halten. Nicht nur damit ich von den „Aufpassern“ keine auf den Deckel kriege, sondern weil es einfach zu lang werden würde.
Überführt habe ich mit 5 Tage Kurzzeitkennzeichen. Laut Zulassungsstelle nicht im Ausland gültig, laut Versicherung und ADAC (indirekt) jedoch möglich, sofern man eines bekommen hat. Also nicht erzählen das, das Fahrzeug aus dem Ausland überführt wird. Hauptsache versichert! ;)
Ablauf der Überführung:
Am Dienstag mit Ryanair für 30 Euronen oneway nach England geflogen. Per Bus zum Verkäufer (Charlie, Thanks again). Fahrzeug übernommen.
Mittwoch Probefahrt mit Aufgabe der Diesel Pumpe. Abschleppen (Schrauber) und Austausch der Pumpe (durch Charlie). Der Tag war gelaufen. Abends romantisches Dinner mit Schrauber ohne weitere Begleitung.
Donnerstag 9 Uhr Abfahrt. Nach 150 km 5 Liter Öl nachgefüllt. Um 12 Uhr Werkzeug zum nachziehen der Undicht gewordenen Dieselleitungs-Verschraubungen gekauft und weitere 5 Liter Öl nachgefüllt. 16,40 Uhr übersetzen mit der Fähre Dover Calais (Kosten: 71 Pfund). Ankunft in Calais um 19 Uhr Ortszeit.
Freitag: Nach weiteren 15 Litern Öl und relativ wenig Diesel hab ich gegen 3,30 Uhr morgens die Batterie leergeorgelt. Da ich in weiser Voraussicht aber Abschüssig parkte wähnte ich mich sicher. Nix da. Gefälle reichte nicht aus und nach 1 km (ungelogen) schieben ADAC angerufen, weil kein Sch.... anhielt und ich die BL-Notfallliste nicht dabei hatte ;(. Befand mich in Belgien etwa 8 km vor Prüm in der Eifel. Nach 3 Stunden warten bei –5 Grad wurde ich, halb erfroren, vom Pannendienst angezogen. Kaufte mir beim Service Menschen noch einmal 10 Liter Öl.
Um 8 Uhr wollte ich die verdammte! Kiste stehen lassen und mit dem Zug nach Hause fahren. Hab dann jedoch erst mal eine Stunde auf dem Parkplatz geschlafen. Danach fühlte ich mich wesentlich besser und ging den Rest der Reise an.
Um12 Uhr neue Batterie gekauft und eingebaut. Kam Abends um 20 Uhr mit einer halben Kohlenmonoxidvergiftung, geschwollenen Knien, Krämpfen in der linken Wade und Pickeln am A.... endlich zuhause an.
Im Nachhinein möchte ich mich noch bei sämtlichen LKW Fahrern entschuldigen die beim LKW Überholverbot hinter mir her tuckeln mussten, Öl auf der Windschutzscheibe und meine Rauchigen Abgase in der Kabine hatten. Ich hab jedoch auch fleißig zurückgehupt. Zudem hab ich mich bei Steigungen von mehr als 5 % auf dem Pannenstreifen aus dem Staub gemacht, also beklagt Euch nicht. 8)
Insgesamt waren es dann 1500 km, 30 Stunden Fahrt (3 Stunden Panne, 1 Std. Schlaf exclusive), 35 Liter Öl und 70 Liter Diesel. Ein recht gesundes Verhältnis. Na denn Prost auf den neuen.
Am Montag auf der Zulassungsstelle gewesen und Brief beantragt. Die Antwort:
Nur mit TÜV Gutachten. X(
Da weiß man halt was man hat.
Viele Grüße
pacali
Überführt habe ich mit 5 Tage Kurzzeitkennzeichen. Laut Zulassungsstelle nicht im Ausland gültig, laut Versicherung und ADAC (indirekt) jedoch möglich, sofern man eines bekommen hat. Also nicht erzählen das, das Fahrzeug aus dem Ausland überführt wird. Hauptsache versichert! ;)
Ablauf der Überführung:
Am Dienstag mit Ryanair für 30 Euronen oneway nach England geflogen. Per Bus zum Verkäufer (Charlie, Thanks again). Fahrzeug übernommen.
Mittwoch Probefahrt mit Aufgabe der Diesel Pumpe. Abschleppen (Schrauber) und Austausch der Pumpe (durch Charlie). Der Tag war gelaufen. Abends romantisches Dinner mit Schrauber ohne weitere Begleitung.
Donnerstag 9 Uhr Abfahrt. Nach 150 km 5 Liter Öl nachgefüllt. Um 12 Uhr Werkzeug zum nachziehen der Undicht gewordenen Dieselleitungs-Verschraubungen gekauft und weitere 5 Liter Öl nachgefüllt. 16,40 Uhr übersetzen mit der Fähre Dover Calais (Kosten: 71 Pfund). Ankunft in Calais um 19 Uhr Ortszeit.
Freitag: Nach weiteren 15 Litern Öl und relativ wenig Diesel hab ich gegen 3,30 Uhr morgens die Batterie leergeorgelt. Da ich in weiser Voraussicht aber Abschüssig parkte wähnte ich mich sicher. Nix da. Gefälle reichte nicht aus und nach 1 km (ungelogen) schieben ADAC angerufen, weil kein Sch.... anhielt und ich die BL-Notfallliste nicht dabei hatte ;(. Befand mich in Belgien etwa 8 km vor Prüm in der Eifel. Nach 3 Stunden warten bei –5 Grad wurde ich, halb erfroren, vom Pannendienst angezogen. Kaufte mir beim Service Menschen noch einmal 10 Liter Öl.
Um 8 Uhr wollte ich die verdammte! Kiste stehen lassen und mit dem Zug nach Hause fahren. Hab dann jedoch erst mal eine Stunde auf dem Parkplatz geschlafen. Danach fühlte ich mich wesentlich besser und ging den Rest der Reise an.
Um12 Uhr neue Batterie gekauft und eingebaut. Kam Abends um 20 Uhr mit einer halben Kohlenmonoxidvergiftung, geschwollenen Knien, Krämpfen in der linken Wade und Pickeln am A.... endlich zuhause an.
Im Nachhinein möchte ich mich noch bei sämtlichen LKW Fahrern entschuldigen die beim LKW Überholverbot hinter mir her tuckeln mussten, Öl auf der Windschutzscheibe und meine Rauchigen Abgase in der Kabine hatten. Ich hab jedoch auch fleißig zurückgehupt. Zudem hab ich mich bei Steigungen von mehr als 5 % auf dem Pannenstreifen aus dem Staub gemacht, also beklagt Euch nicht. 8)
Insgesamt waren es dann 1500 km, 30 Stunden Fahrt (3 Stunden Panne, 1 Std. Schlaf exclusive), 35 Liter Öl und 70 Liter Diesel. Ein recht gesundes Verhältnis. Na denn Prost auf den neuen.
Am Montag auf der Zulassungsstelle gewesen und Brief beantragt. Die Antwort:
Nur mit TÜV Gutachten. X(
Da weiß man halt was man hat.
Viele Grüße
pacali