PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Trieblingsgehäuse undicht


max1walter2
13.03.2007, 22:12
Hallo,

ich habe meinem kleinen mal neues Getirebeöl gegönnt, und mich auch dem vorderen Differential angenommen. Dank der hier gelesenen Tips lief alles gut. Einzig das ich beim nächsten Befüllen mit Getriebeöl (Schlauch und Trichter) das Öl wohl anwärmen werde, damit es sich etwas zügiger bewegt. Das es das kann hat es beim Ablassen bewiesen.

Im Öl aus den Schaltgetrieben fand ich feines silbrig glänzendes "Metallmehl" nicht in Unmengen, aber doch soviel, daß ich es mit dem Schraubendreher aus den Ablaßschrauben sammeln konnte. Ist das normal? Oder sollte ich mir hier Gedanken machen?

Beim ersten Prüfen des Ölstandes des vorderen Differentials blieb der Zeigefinger trocken. Also zuwenig drin. Den Rest abgelassen und neu befüllt. Nach anfänglicher Freude über Dichtheit im Bereich der Ablaßschraube (Ich fühle mich bei Strom irgendwie sicherer. Mit Flüssigkeiten ist das immer so eine Sache. Egal, ob Ablaßschrauben, Wasserhähne oder auch Spülensyphons) stellte ich fest, daß er mächtig unter sich macht. Eben dort, wo die Kardanwelle angeflanscht ist. Laut Werkstatthandbuch ist das ganze ja kein Akt. Nun meine Frage an die Experten, ist es einfach mit dem tauschen der "Ölabdichtung" getan? Sollte gegebenfalls mehr getauscht werden, um die neue auch dichtend einbauen zu können? Gibt es hier Teile die man wenn man schon dabei ist gleich mittauschen sollte??

Gruß
Stefan

baggermanne
14.03.2007, 00:02
hallo
das öl reinpumpen ist auch nicht verkehrt,überdimensionierte spritze,silikonkartusche usw..
zum metallmehl,ein ganz leichter abrieb läßt sich nicht immer ganz vermeiden und ist somit normal,aber ölzusatze wie etwa molycote sind da schon ganz hilfreich.nur schade wenn es auf der straße oder im gelände verteilt wird,da gute zusätze ein vermögen kosten.um den einwenig entgegen zu wirken ein kleiner tip von einem anderen den ich mal gelesen habe und für sinnvoll erachte,ist teflonbad aus dem sanitärbereich um das gewinde der schraube zu wickeln.
zum simmerring deiner abtriebswelle,reicht normaler weise den simmerring auszutauschen.ausnahme wäre eine beschädigte oder verbogene welle ,aber das ist alles sehr selten.
gruß manne

dersalweyer
14.03.2007, 08:21
Original von baggermanne
zum metallmehl,ein ganz leichter abrieb läßt sich nicht immer ganz vermeiden und ist somit normal,

,ist teflonbad aus dem sanitärbereich um das gewinde der schraube zu wickeln.

reicht normaler weise den simmerring auszutauschen.ausnahme wäre eine beschädigte oder verbogene welle



Hallo

Das oben als esrtes beschiebene ist normal. Also keine Panik!

Der Trick mit dem Teflonband wende ich auch an, dann muß man die Einfüll- und Ablassschrauben nicht so bärig anziehen.

Und zum SiRi: meine Erfahrung geht in die Richtung, auch den Diff- Eingangsflansch mit zu erneuern wenn er auch nur leichteste Einlaufspuren hat. Dadurch spart man sich Arbeit und es kostet nicht die Welt.


Gruß Anton

max1walter2
17.03.2007, 08:39
Hallo,

danke für die Antworten bisher.
Den Siri habe ich schonmal besorgt und gestern das ganze auseinandergenommen. Mir stellt sich nun die Frage, wie ich an den alten Siri herankomme. Nach der Demontage habe ich ein Stück Kardanwellenflansch mit samt dem Mudshield und ein Stück Retainer(236547) mitsamt dem Teil 236546. Wie es scheint, sitzt der Siri zwischen diesen beiden. Müssen die auseinander? Wenn ja, wie geschieht dieses am einfachsten zerstörungsfrei?

Gruß
Stefan

dersalweyer
17.03.2007, 11:59
Hallo

Hast du den Retrainer abgebaut? ´Das ist eigentlich nicht nötig.

Normal reicht es, die Schraube vom Flansch zu lösen, den Flansch rauszunehmen, das Mudshield heraus, dann den SiRi mit einem Schraubenzieher irgentwie heraushebeln/popeln, neuen SiRi mit etwas Dichtmasse an der Außenseite wieder hinein und alles wieder zusammenbauen.

Den neuen SiRi am besten mit einem passendem Rohrstück einschlagen.

Bei meinem Landy geht das jedenfalls so.


Gruß Anton

max1walter2
20.03.2007, 08:29
Hallo Anton,

danke für die Tips.

Es war gut den Retainer abzubauen, denn der verbaute Simmering schien ziemlich alt zu sein und war komplett in Blech gefasst. Da war nichts mit popeln. Der Weg war, ihn von innen her herauszutreiben. Man muß sich nur trauen.

Zum Einpressen des Neuen habe ich mir wenn auch nicht mit einem Rohr aber doch mit einem auf den Durchmesser gebeilten Scheit Brennholz geholfen. Hat gut geklappt.

Seit fast 24 Stunden ist der Landy dicht , zumindest am vorderen Differential.

Gruß
Stefan